20 Matching Annotations
  1. Oct 2021
  2. learn-us-east-1-prod-fleet01-xythos.content.blackboardcdn.com learn-us-east-1-prod-fleet01-xythos.content.blackboardcdn.com
    1. In 1966 Berlin's mayor rejected the first proposal to turn the Wannsee villa into a memorial museum, fearing it could become "a macabre cult object." He wanted to tear it down.

      Is it better sometimes to just tear down locations where atrocities have been committed? Or should they always be memorialized?

    2. The phenomenon has given rise to dark tourism, a ghoulish curiosity to view all the places where humankind reveals its wors t

      I find this concept of "dark tourism" very interesting. The crimes of the Nazis must be remembered, but at what point do memorials just become objects to gawk at? I think it goes to show that considering how we should build monuments is very important.

  3. Sep 2021
    1. Further: if a text was in the canon, what did that mean about who read It, when, and why? What historical, political, or institutional forces might have pushed a text out of the canon at a later point in time?

      Are there any "canonical" texts which you've read where the "historical, political, or institutional forces" which perhaps made it a part of the "canon" stand out to you?

    2. recurring attacks against nonethnic Germans in the newly unified Germany

      In the years following German reunification there was a massive increase in violence against minorities. Over 2,000 people were attacked between 1990 and 1993 and there were notable riots, such as in Rostock in 1993, where rioters attacked an apartment block where asylum seekers lived.

    3. For part of what is wrong with Atwood's scholars of the twenty-second century is that they do not see the connection between their scholarship and their society.

      This passage reminds me of some of the criticisms from Köpsell's poem. Köpsell heavily criticizes scholars who ignore the negative impact their scholarship may have on the society around them. In the second to last stanza he says, "Knowledge creates weapons" and "with a power point presentation - kill dead!" In this way, both Köpsell and Kacandes agree that this connection cannot be ignored.

  4. Oct 2020
    1. »freiheitliche deutsche Leitkultur«

      Was denkt euch über den Begriff "Leitkultur?" Könnte Deutschland eine Leitkultur gennant werden? Ist es möglich, ein Land eine Leitkultur zu sein?

    2. Dazu gehört, dass Integrationsfä-higkeit auf beiden Seiten besteht

      Es gibt eine interessante Parallele zwischen den Begriffen "Integrationsfähigkeit" in Deutschland und "assimilability" in den USA. Ein großes Thema der US-Einwanderungsdebatte, dass ich in meinem US-Einwanderungsgeschichte Kurs gelernt habe, ist, ob die Einwanderer einer Zeitperiode "assimilable" sind. Ob Einwanderer als "assimilable" gelten, hängt von Innen- und Außenpolitik und oft rassichten Stimmungen ab. Ich interessiere mich dafür, ob "Integrationsfähigkeit" eine ähnliche Rolle in der deutschen Einwanderungsdebatte wie "assimilability" in der Amerikanen spielt.

  5. Sep 2020
    1. Doch bevor ich lesen kann, muss ich erst die Richtung ändern

      Was denkt euch über den Erzähler des Liedes? Ist er wie Kreisler, der während der NS-Zeit geflüchtet ist, oder vielleicht Kreisler sich selbst? Oder ist er wie alle anderen, und muss sich auch mit seiner Vergangenheit mit den Nazis bewältigen?

    2. SA

      Die SA (Sturmabteilung) war eine paramilitärische Gruppe der NSDAP, die Hitler half, an die Macht zu kommen. Sie wurden auch als "Braunhemden" (Brownshirts) bekannt.

    3. Sie wurde freigesprochen, denn sie war nicht in der SSObwohl sie wusste, was da vorging!

      Diese Zeilen machen einen interessanten Punkt. Obwohl nicht jeder während der NS-Zeit Gräueltaten begangen hat, widersetze sich niemand die Regierung, die jeder wusste, Gräueltaten begeht. Zwar hat die Frau des SS-Mannes kein "echtes" Verbrechen begangen, aber ist sie wirklich unschuldig? Dies war eine der wichtigen Fragen der Nachkriegszeit.

    1. Das Gitterwerk war, längst überflüssig und morsch, aus dem Toreingang gebro-chen. Doch gab es im Torbogen noch die Reste eines von unzähligen Regenzeiten verwaschenen Wappens.

      Die Beschreibung des Hauses ist sehr ausführlich. Was könnte das Aussehen des Hauses symbolisieren?

    2. Ich hatte sogar, als ich krank und besinnungslos lag, manchmal auf jenen al-ten frühen Namen gehofft, doch der Name blieb verloren, von dem ich in Selbsttäuschung glaubte, er könnte mich wieder gesund machen, jung, lustig, bereit zu dem alten Le-ben mit den alten Gefährten, das unwiederbringlich verlo-ren war.

      Ich finde diese Passage sehr interessant. Ich glaube, dass ihr alter Name ihre Vergangenheit symbolisiert. Die Erzählerin hat vielen Schmerz erfahrt, und vielleicht denkt sie, dass alles besser wäre, wenn sie zu ihre Kindheit zurückkehren könnte. Vielleicht ist es eine Methode, damit sie ihres Trauma bewältigen kann.

    1. Uraltes frisches Hafengeschwätz, phönizisches und griechisches, kretisches und jüdisches, etruskisches und römisches.

      Ein großes Thema dieses Texts ist, dass Migration uralt ist und immer geschah. Was denkt ihr über dieses Thema? Wird Migration immer passieren?

    2. was konnte es einem Riesenvolk schaden, wenn einige dieser geretteten Seelen zu ihm stießen, würdig,halbwürdig, unwürdig, was konnte es einem großen Volk schaden?

      Ich finde diese Stelle sehr interessant. Menschen haben oft Angst vor Flüchtlingen, aber die Geschichte kritisiert diese Angst. Flüchtlinge werden oft als eine Bedrohung dargestellt, aber wirklich bluten sie "an Leib und Seele." Wie können diese verletzten, ängstlichen, und erschöpften Menschen ein mächtiges Land verletzen? Es ist ein interessanter Widerspruch der ausländerfeindlichen Rhetorik.

  6. Aug 2020
    1. der Wahn von Überfremdung politischen Wert erhält

      Warum erhält Überfremdung politischen Wert? Wie können wir diesen Wahn aufhören?

    2. mit Ignoranz jeder Hans oder Franz sein Urteil fällt,

      Ich finde diese Textstelle interessant wegen des Wortbaus und der Symbolik. "Hans und Franz" ist eine sehr interessante Art darüber, voreingenommene Deutschländer zu sprechen, und es reimt auch. Diese Textstelle zeigt auch, wie Minderheiten sich entfremdet fühlen.