47 Matching Annotations
  1. Apr 2020
  2. Apr 2019
  3. Dec 2018
    1. Sei kein Milchmädchen und verlasse dich nicht blind auf scheinbar plausible Gründe für einen Milchkonsum.

      Sei kein Milchmädchen und verlasse dich auf schlecht recherchierten, unbelegten Schein-Journalismus.

    2. Denn tatsächlich bringt fast jedes Argument, das für Milch spricht, auch eines gegen sie mit sich.

      Tatsächlich ist kein Argument, das hier genannt wird mit Quellen belegt und viele stellen sich nach kurzer Recherche als nichtig oder zumindest falsch dargestellt heraus.

    3. Milch ungesund, weil es viele technische Prozesse durchläuft

      Diese "ungesunden" technischen Prozesse sorgen dafür, dass wir von der Milch nicht krank werden. Ich würde das gesund nennen.

      Z. B. damit wir kein E coli bekommen: Chapman, P. A., Wright, D. J., & Higgins, R. (1993). Untreated milk as a source of verotoxigenic E coli O157. Veterinary Record, 133(7), 171-172.

    4. Um diese zu neutralisieren, braucht der Körper wiederum Kalzium, was er dann aus den Knochen entnehmen muss.

      Da auch hier der Artikel keine Quelle angibt, musste ich selber einen wissenschaftlichen Nachweis suchen, konnte aber keinen finden.

      Hier aber keine Studie, die das Gegenteil nahelegt:

      Lengemann, F. W., Comar, C. L., & Wasserman, R. H. (1957). Absorption of calcium and strontium from milk and nonmilk diets. The Journal of nutrition, 61(4), 571-583.

    5. die eigentlich als Nahrung in Notzeiten gedacht war.

      Die Evolution denkt nicht.

      Einen Hinweis oder gar Nachweis darauf, was unsere Vorfahren gedacht haben, bleibt uns der Artikel schuldig.

    6. Milchgegner behaupten zudem felsenfest, dass Milch krank macht. Sie könne Allergien, vor allem bei Säuglingen auslösen, zu chronischen Infekten führen, Hautprobleme und Neurodermitis hervorrufen, Asthma, Diabetes und sogar Krebs fördern. Grund dafür könnten die artfremden Proteine in der Milch sein, gegen die sich der Körper wehrt. Vielen dieser Krankheitsfälle mag vielleicht eine Milchallergie zugrunde liegen. Doch wissenschaftliche Studien fehlen bislang, die diesen Zusammenhang zweifelsfrei bestätigen können.

      Den ganzen Absatz lang Angst machen und dann am Ende zugeben, dass alles Stuss ist.

      Doch wissenschaftliche Studien fehlen bislang, die diesen Zusammenhang zweifelsfrei bestätigen.

      Euthemistischer geht es kaum. Da hier keine Quellen angegeben sind bin ich selber man auf die Suche gegangen. Es gibt keine Beweise. Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage. Die Aussage

      Wir denken das, sind uns aber nicht sicher. stimmt schlicht nicht.

      Hier einige Studien:

      Hypothese: Milchkonsum erniedrigt das Brustkrebsrisiko: van't Veer, P., Dekker, J. M., Lamers, J. W., Kok, F. J., Schouten, E. G., Brants, H. A., ... & Hermus, R. J. (1989). Consumption of fermented milk products and breast cancer: a case-control study in The Netherlands. Cancer research, 49(14), 4020-4023

      Biffi, A., Coradini, D., Larsen, R., Riva, L., & Di Fronzo, G. (1997). Antiproliferative effect of fermented milk on the growth of a human breast cancer cell line.

      Mai, X. M., Becker, A. B., Sellers, E. A. C., Liem, J. J., & Kozyrskyj, A. L. (2007). Infrequent milk consumption plus being overweight may have great risk for asthma in girls. Allergy, 62(11), 1295-1301.

      Fussman, C., Todem, D., Forster, J., Arshad, H., Urbanek, R., & Karmaus, W. (2007). Cow's milk exposure and asthma in a newborn cohort: repeated ascertainment indicates reverse causation. Journal of Asthma, 44(2), 99-105.

      Tatsächlich sind die Studien, die ich gefunden habe, eher der Meinung Milchkonsum reduziere das Risiko auf Brustkrebs und Asthma (bei übergewichtigen Mädchen). Natürlich sind auch diese Studien nicht als Beweis, sondern mehr als ein Hinweis oder Puzzelstück zu behandeln.

    7. Es ist absolut paradox, dass Menschen die einzigen Lebewesen sind, die Milch von anderen Tieren konsumieren

      Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dass so einiges tut, z. B. Online-Artikel über Lebensmittel schreiben und lesen. Paradox.

  4. Aug 2018
    1. Graphic Novel

      Denkst du das ist Teil des Titels? Du schreibst ja auch nicht "Ich führe was, was du nicht fühlst, Roman". Ggf. in Klammern dahinter?

    2. „15-Minuten-Fitness ohne Geräte“

      Ich würde die Titel fett oder kursiv machen um die lesbarkeit der Liste zu erhöhen. (Das Problem löst sich natürlich auch, sobald du die Links gesetzt hast.)

    1. gehypet

      Auch diese Anglizisme sollte durchaus differentziert evaluiert werden, trotzdem dünkt es mir, es sei empfehlenswert sie, falls sie persistieren sollte, als gehyped zu translitterieren.

    2. nach ca. 6 Monaten hin und her überlegen

      Ich würde das mit einem Komma abtrennen, ist aber nicht Pflicht. Ich bin nur etwas über das Doppel-Verb überlegen gegönnt gestolpert, das würde damit gelöst.