149 Matching Annotations
  1. Jun 2023
    1. Dabei repräsentiert sie eine spezifische Perspektive auf ihn.

      Das gilt auch für die Annotation im engen Sinne (v.a. wegen des "ihn" in diesem Satz sogar: noch mehr für die Annotation im engen Sinne). Könnt Ihr hier konkreter werden und/oder Beispiele nennen?

    2. engster, engerer, weiterer und weitester Annotationsbegriff.

      Das leuchtet mir nur teilweise ein: Warum diese Vierteilung und was ist das Kriterium, entlang dessen die Skalarität des Konzepts entwickelt wird? Der Satz könnte umformuliert werden in Richtung "In Abhängigkeit von XXX wird der Annotationsbegriff verschieden breit gefasst"

    3. .

      Vielleicht sollte der Beitrag weniger problematisierend enden? Es könnte evtl. ein Verweis auf den Annotationsprozess erfolgen, der in vielen Bereichen inzwischen (wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung) stärker standardisiert oder zumindest etabliert ist.

    4. Rabea Kleymann (2022) s

      Auch das erzeugt eher etwas Drittes und stützt in meinem Verständis Euer Argument nicht unbedingt. Unabhängig davon haben wir hier einen "Entitäten"-Begriff, der Eurem bisherigen nicht unbedingt entspricht, was ein weiteres Argument für die (einheitliche) Andersbenennung der annotatierten Gegenstände ist.

    5. Ein Beispiel

      Das klingt eher so, als gäbe es in diesem Fall ein Drittes. Das wäre dann aber kein Bsp. für die nicht-Trennschärfe zwischen Annotationen und Annotiertem.

    6. taxonomiebasierte wie unsystematische Vorgänge

      dieser Gegensatz leuchtet mir nicht ein. Nicht taxonomiebasiert kann durchaus systematisch sein (z.B., wenn man nur eine Kategorie hat oder anhand von detaillierten Annotationsguidelines parallel, aber vorerst voneinander unabhängige Phänomene annotiert) und systematisch ist nicht immer taxonomiebasiert.

    7. n den letzten Jahren lässt sich jedoch eine stärkere Fokussierung auf den Begriff Annotation beobachten.

      Das würde ich nicht sagen. Die Referenzen, die hier als Beleg angeführt werden, sind literaturwissenschaftliche, in dem Feld stimmt das eventuell. In sozialwissenschaftlich und z.T. auch in comuterlinguistisch ausgerichteren Feldern der DH ist "Coding" weiterhin relevant (erstere sprecht Ihr auch selbst an: dort gibt es außerdem "Memos", die in Eure Begriffstaxonmie nicht ohne weiteres eingeordnet werden können --> die sollten auch erwähnt werden). Im Kontext von TEI & Co. ist "Tagging" weiterhin der Standard. In Ontologie/Taxonomy-basierten Kontexten (und anderen) sind außerdem Begriffe wie "Label" u.a. gängig.

    8. Annotationen

      In diesem Absatz würde ich einen Verweis auf Intertextualität (mit einem weitern Textbegriff) erwarten. Außerdem ist mein Eindruck, dass in den DH Annotation fast nie in diesem Sinne gebraucht wird, ebenso wie Annotationen "im weitem Sinne" meist als Metadaten bezeichnet werden. Deshalb wäre es gut, wenn Ihr die Gebräuchlichkeit der verschiedenen Annotationsbegriffe – über die Ausführungen im Folgeabschnitt hinaus – adressiert.

    9. Auch außerhalb wissenschaftlicher Werke finden sich Annotationen im weiteren Sinne, etwa in Feuilletons von Zeitungen, die Kommentare und Reflexionen zu kulturellen Ereignissen und Werken enthalten.

      Hier bezeichnet "Werk" einmal Annotation und einmal Untersuchungsgegenstände, das sollte anders gelöst werden.

    10. Werk

      Nochmal zum Werkbegriff: Das trägt bei mir nicht zu karerem Verständis bei. "Werk" changiert für mich zwischen Publikation und Literatur(wissenschaft), also einem bestimmten Format der Bereitstellung, welches sich von anderen Annotationstypen bzw. ihren Darstellungsformaten unterscheidet, und etwas, das "mehr" oder eindeutige Urheberschaft hat. Hier sollte klarer sein, was Ihr mit "Werk" meint. Vielleicht solltet Ihr außerdem weiter oben etwas zu den Darstellungs-/Speicherformaten sagen, die es für Annotationen gibt (ggf. getrennt nach Typen, wenn Euch das sinnvoll erscheint).

    11. Damit gehören auch die im Zuge der Inhalts- und Formalerschließung[32] entstehenden Metadaten in diese Kategorie.

      Sind das nicht auch strukturelle Metadaten, die Ihr aber als Annotationen im engsten Sinne seht (vgl. meinen Kommentar dazu oben)?

    12. deskriptive Metadaten. Administrative Metadaten b

      Wessen Terminologie ist das? Ich würde sie weniger prominent machen und die Typologie in den Vordergrund stellen (z.B. durch Beschreibung des Typs und anschließende Nennung beispielhafter Terminologie)

    13. Andere Arten von Metadaten bilden Annotationen im engeren Sinne.

      Das klingt so, als würdet Ihr "Annotationen im engeren Sinne" als Fachterminus etablieren. Das würde ich nicht machen, da er semantisch nicht spezifisch genug ist. Passender erscheint mir das Sprechen über "Annotationen als Metainfomationen" (oder andersherum). Ich würde diesen Satz weglassen.

    14. erfolgt in einem iterativen Verfahren auf Basis theoretischer Konzepte aus der entsprechenden (Geistes-)Wissenschaft.

      Das iterative Verfahren ist wünschenswert, aber nicht zwingend (und auch disziplinspezfisch z.T. unterschiedlich, je mehr Automatisierung im Fokus steht, desto weniger wird das iterative Verfahren in den Fokus gestellt). Zum Annotationsverfahren gibt es eine ganze Reihe von Publikationen im deutschsprachigen und internationalen DH-Bereich. Davon könnten hier (oder an anderen Stellen) noch mehr genannt werden.

    15. Entität

      Nochmal "Entität": Ich finde das im DH-Kontext keine guten Begriff, weil z.B. durch die NER ein anderes, granulares Entitätenkonzept sehr präsent ist, wodurch hier unnötig Verwirrung entstehen kann. Besser geeignet erscheinen mir "Untersuchungsgegenstand", "Artefakt" o.ä.

    16. strukturelle Metadaten

      Die strukturellen Metadaten solltet Ihr explizieren, damit deutlich wird, warum Ihr sie hierhin (und nicht in den nächsten Typ) einordnet. (Alternativ: "Metadaten" weglassen, um die Verwirrung zu umgehen)

    17. Mehrdeutigkeiten

      Warum geht es hier (für die Leserin: plötzlich) um Mehrdeutigkeiten? Oder meint Ihr die Mehrdeutigkeit des Begriffs? Das würde ich ggf. explizieren (und "Mehrdeutigkeit" im Singular nutzen)

    18. Einen → Text als argumentierend, deskriptiv, narrativ etc. zu klassifizieren oder auch Texte, Musikstücke, Kunstobjekte etc. als einem bestimmten Genre oder einer Gattung zugehörig auszuzeichnen, lässt sich als Annotation in diesem engeren Sinne begreifen.

      Das sind in meinem Verständnis Metadaten. Diese können durchaus als Annotationen bezeichnet werden, aber ich würde hier auf den Unterschied zwischen dem Annotieren (oder Klassifizieren) eines Gegenstands als Ganzem und von einzelnen Teilen des Gegenstands verweisen.

    19. Bezugnahmen

      Das erscheint mir zu weit: Könnt Ihr (beispielhaft) sagen, wie sich die Bezugnahme materialisiert? Oder ist es auch eine Annotation, wenn jemand mündlich etwas äußert (das erscheint mir nicht wünschenswert)?

    20. Ein schöner Übersichtsbeitrag der viel zusammenträgt, was in der DH unter "Annotationen" fällt. An einigen Stellen könnte eine noch einheitlichere Nutzung von Begriffen die Klarheit weiter steigern (vgl. dazu meine Kommentare). Auch die Betrachtung der relevanten disziplinären Hintergründe bei den diskutieren Aspekten könnte evtl. noch einmal kritisch durchgesehen und ggf. angepasst bzw. werden. Der Prozess des Annotierens als Methode wird nur indirekt erwähnt, evtl. könnte dieser noch ergänzt oder zumindest deutlicher erwähnt werden.

    21. Wichtigkeit von Annotationen

      Stilitisch/semantischer Hinweis: Nicht die Wichtigkeit erfuhr Aufschwung, sondern die Wichtigkeit hat sich gesteigert (o.ä.) oder Annotationen (oder deren Gebrauch) erfuhren Aufschwung

  2. Apr 2022
    1. Dieser Blickwinkel und der entsprechende Fokus sind nicht vollständig unabhängig voneinander, sie erfordern jedoch unterschiedliche Perspektiven für die Meta-Analyse solcher Prozesse.

      Der Schlusssatz lässt die Leserin etwas ratlos zurück. Hier wird eine Fragestellung eingeführt, die nicht ausreichend kontextualisiert wurde, und deren Relevanz einfach implizit behauptet. Besser wäre, wenn sich der Blick auf weitere Forschungsfragen stärker auf den Beitrag beziehen würde (also entweder besser vorbereitet wird, was in diesem Satz aufgenommen wird, oder der Abschluss sich stärker auf die jetzige Darstellung der Experimente bezieht)

    2. sollte auch in den digitalen Geisteswissenschaften weiterverhandelt werden.

      Dazu könnten auch einleitend oder hier noch ein paar Sätze gesagt werden, um die Richtung, in die die Überlegungen gehen könnten, zu verdeutlichen.

    3. eingebettet in freie Interpretationen der Narration

      eher: eingebettet in eine ergänzende Rahmenhandlung (das ist keine Interpretation – zumindest nicht im Sinne einer Textinterpretation)

    4. veranschaulicht sich hier die enge Bindung zwischen Text und interagierbarem Bild

      das klingt, als ob die Bindung bereits existiert hätte, was aber vermutlich nicht gemeint ist

    5. Umsetzungs- und Narrationsmechanismen

      Was ist der Unterschied zwischen Umsetzungs- und Narrationsmechanismen? (das wäre ggf. eine interessante ergänzende Erläuterung)

    6. Im Rahmen der Lehrveranstaltung fertigten elf Gruppen mit rund vier Gruppenmitgliedern elf unterschiedliche Projekte mit der Entwicklungsumgebung und Game-Engine Unity an.

      Das sollte einleitend im Abschnitt stehen

    7. zugänglich

      Ich denke, dass das keine Frage der (anderen) Zugänglichkeit ist, sondern eher eine andere Repräsentation (inkl. der Erfahrbarkeit dieser), die durch den "Zwang" zur Explizierung, Disambiguierung, Präzisierung etc. entsteht.

    8. extrahiert unter textueller Beschreibung Verborgenes aus der Erzählung

      Ist das wirklich eine Extraktion von Verborgenem? Ist es nicht eher ein Explizieren von Aspekten, die im Text nicht konturiert sind (etwa Details der fiktionalen Welt), ein Eindeutigmachen von Dingen, die im Text ambig sind, etc.?

    9. wertvolle

      ein bisschen weniger wertend formulieren? (Noch ist nicht absehbar, ob die Fragen wertvoll sind, zumindest werden sie hier nicht beantwortet und wir können nicht einschätzen, ob sie erheblichen Erkenntnisgewinn ermöglichen)

    10. Welche Grenzen ziehen

      Was bedeutet "Grenzen ziehen"? Was ist nicht möglich? Oder betrifft es eher die Erzählung? Oder geht es um Relikte (die Diskussion von diesen würden hier und in allen anderen Beispielen eine interessante Ergänzung darstellen)

    11. Narration durch Computer- und Videogames

      Das macht eine neue Eben auf: Ist die transformierte Erzählung selbst eine neue Erzählung? Inwiefern unterscheidet sich das von den anderen beiden Beispielen? (Meiner Meinung nach vom Film/VR nicht wesentlich) Ggf. vereinheitlichen (an anderen Stellen ebenfalls von Narration sprechen oder auch hier nur von der – in diesem Beitrag zentraleren – Transformation)

    12. Anhand der Lehrveranstaltung Interaktives Erzählen in VR: Barn Burning (Haruki Murakami),[20] die im Kontext des Moduls Visuelle Programmierung angeboten und durchgeführt worden ist, intendieren die nachfolgenden Ausführungen, einen ergänzenden Einblick zu geben in Aspekte experimenteller universitärer Interpretations- und Visualisierungspraxis.

      Satz umstellen?

    13. Nutzer*innen soll es durch Interaktion mit einem dafür entwickelten Editor ermöglicht werden, individuelle virtuelle Aufführungen zu erstellen und / oder als Zuschauer*innen in VR daran teilzunehmen.

      Umformulieren. Z.B: Nutzerinnen sollen mit einem eigens entwickelten Editor individuelle virtuelle Aufführungen interaktiv erstellen oder als Zuschauerinnen in VR daran teilnehmen können.

    14. ein generischer Ansatz zur semi-automatisierten Transformation

      Hierzu wären ein paar weitere Worte sehr interessant. Was lässt sich überhaupt generisch festhalten bzw. wofür gibt es Potential, was ist hingegen schwierig oder evtl. nicht semi-automatisiert machbar?

    15. tiefgreifende und erkenntnisversprechende experimentelle Auseinandersetzung mit dem Stücktext, aber auch den verwendeten Medien ermöglicht wird.

      Das ist eine etwas gewagt Behauptung. Zumindest ist in der Beschreibung des tiefgreifende und erkenntnisversprechende noch nicht herausgearbeitet. --> abmildern oder besser herausarbeiten

    16. Die umfangreiche 3D-Engine BabylonJS[15] wird wegen weitreichender Einsatzmöglichkeiten und Funktionen in aufbauenden generischen Ansätzen im Kontext von Forschung verwendet.

      Argument klarer machen: Warum wurde die Engine gewählt? Als de facto-Standard? Wegen ihrer vielfältigen Möglichkeit? Wegen der Adaptierbarkeit? …?

    17. Zwar ist dieses Equipment als limitierender Faktor hinsichtlich eines möglichst immersiven VR-Erlebnisses für die Nutzer*innen zu betrachten

      Genereller Hinweis zur Sprache: Möglichst wenig Passivkonstruktionen, Infinitive mit "zu", Nominalstil etc. nutzen

    18. Der Leitgedanke ist, dass die Transformation eines Theaterstücktextes in eine performative Aufführung zunächst intendiert ist (das Stück ist für die Bühne geschrieben), dies aber nicht zwangsläufig eine Exklusivität hinsichtlich der medialen Transformation zur Folge hat (ein Theaterstücktext, kann nur als Vorlage für eine Bühnenaufführung genutzt werden).

      Das Argument mit der Exklusivität leuchtet mir nicht ganz ein. Ja, Dramen werden (meistens) für Aufführungen geschrieben – und diese bedeuten notwendigerweise eine mediale Transformation. Aber Aufführungen sind medial unterschiedlich realisierbar und werden z.T. auch auf verschiedene Weisen multimedial inszeniert, insofern ist bereits eine Aufführung potentiell offen in Bezug auf die (möglichen) mediale Transformationen.

    19. Nicht nur der erleichterte Zugang ist beachtlich – ebenso ist das Erschaffen beziehungsweise Erstellen einer virtuellen Welt mit weniger Aufwand verbunden, was auf eine Vielzahl nachnutzbarer 3D-Modelle und für diesen Zweck entwickelte Softwarelösungen zurückzuführen ist.

      Satz für bessere Verständlichkeit umformulieren? (z.B. "Die Verfügbarkeit von Technologie und eine Vielzahl nachnutzbarer 3D-Modelle und Softwarelösungen erleichtern es, virtuellen Welten zu erstellen")

    20. geisteswissenschaftliche

      die Gegenübersetzung von kommerziell und geisteswissenschaftlich irritiert mich (geisteswissenschaftlich ist typischerweise nicht-kommerziell, aber warum ist das hier ein wichtiger Gegensatz?)

    21. 2. Kartenbasierte Experimente in der Textanalyse

      Die Darstellung des ersten Experiments ist anders als die anderen beiden --> kann das vereinheitlicht werden (auch in der Gliederung)?

    22. (fehlenden) Übersetzbarkeit

      Frage: Ist es wirklich die Übersetzbarkeit oder vielleicht (zumindest zum Teil) auch die geeignete Übersetzung, die erst gefunden werden muss?

    23. Visuelle Ausdrücke des Surrealismus, wie man sie bei den paradoxen Formen von Magritte bis hin zu perspektivischen Spielen bei Escher beobachten kann, belegen, dass es mit – im technischen Sinne – statischen Bildern viele Möglichkeiten gibt, um surreale Umstände und Bewegungen darzustellen.

      Das steht in einem gewissen Widerspruch zum Satz davor, da es zweidimensionale Möglichkeiten sind, eben doch paradoxe räumliche Zustände darzustellen.

    24. inkonsistenten Räume

      Ich würde das vorsichtiger formulieren: Solche Räume sind zwar in unserer Welt inkonsistent, es sind aber fiktionale Welten denkbar, in denen sie "normal" sind, da andere physikalische (und logische ) Gesetze gelten. Unbenommen davon ist: Solche Räume lassen sich – noch – schwerer im zweidimensionalen Raum von Karten als mit unserer Welt übereinstimmende Raumgegebenheiten darstellen.

    25. eindeutige

      Eindeutigkeit erscheint mir hier nicht unbedingt das zentrale Problem, schließlich wird sie in den meisten geisteswissenschaftlichen Prozessen nicht angestrebt. Nachvollziehbarkeit oder, etwas stärker, Reproduzierbarkeit könnten Kriterien sein - allerdings sind diese für die Argumentation an dieser Stelle vermutlich weniger hilfreich. Vielleicht kann man das nochmal anders argumentieren?

    26. final erstellten Karten

      Könnte das Ergebnis noch besser verdeutlicht werden? In der jetzigen Darstellung ist der gesamte Abschnitt 2 recht abstrakt und die Leser:innen brauchen viel Vorstellungsvermögen, um sich das Beschriebene zu erschließen.

    27. Hier können Relikte identifiziert werden: Es sind solche einzelnen informativen Elemente eines Ausdrucks, die bei dem Übergang von einem Stadium zum nächsten transformationsbedingt verloren gehen. Elleström merkt an, dass Medien durch eine systematische Analyse der Konfiguration medialer Modalitäten besser verstanden und entsprechend genauer definiert werden können.[5] Dieser Annahme folgend kann durch das Identifizieren, Systematisieren und Analysieren der beschriebenen Relikte ein besseres Verständnis über Medien und deren Abgrenzung und Unterscheidung voneinander entwickelt werden.

      Das halte ich für eine sehr wichtige These. Wenn möglich, sollte sie im gesamten Beitrag (also auch in der Einleitung und im Fazit) noch stärker gemacht werden.

    28. Tab. 1: Kritische schrittweise Formalisierung. [Eide et al. 2022 nach Eide 2015]

      was bedeuten α und β in der Tabelle? 1-5 in der Kopfzeile könnten für leichteres Verständnis in Schritt 1 etc. umbenannt werden

    29. Für die experimentellen Untersuchungen

      (Wo) findet die oben erwähnte gemeinsame Betrachtung bei diesem Experiment statt? Falls es keine gibt, Text oben entsprechend anpassen.

    30. Kartierung als Methodik und damit als Teil von Untersuchungen zur Textualität anzuwenden

      ist Kartierung entsprechend auch ein experimentelles Verfahren? Das wäre hier ggf. ein hilfreicher Hinweis.

    31. analytischer Kernbegriff

      was ist ein "analytischer Kernbegriff" bzw. könnte noch anders gesagt werden, warum der Begriff der Modellierung im theoretischen Verständnis wichtig ist?

    32. im Sinne von medialen Transformationen mit einem Fokus auf mediale Modalitäten

      Das ist eine Art Bestimmung des Experimentbegriffs (vgl. Anmerkung oben https://hyp.is/lboSCLWNEeyhmJerKmhBlA/zfdg.de/sb005_007), die allerdings recht knapp ist. Anscheinend spielt auch das Kollaborative eine Rolle, was hier nicht erwähnt wird. Außerdem: Inwiefern unterscheiden sich experimentelle Modellierungen von nicht-experimentellen Modellierungen? Oder ist jede Modellierung im Sinne des Beitrags eine experimentelle M.?

    33. in einem weiteren Experiment zur literarischen Interpretation

      mir ist nicht klar, wie das zu verstehen ist (evtl. aufgrund meines mangelnden Experimentverständnisses): Inwiefern ist eine Interpretation ein Experiment? Ist jede (kollaborative) Interpretation ein Experiment?

    34. Studierende und Forscher*innen implementieren digitale visuelle Systeme mit dem Zweck, nicht-digitale Medienprodukte tiefgreifend zu verstehen. Darüber hinaus werden Unterschiede zwischen digitalen und prä-digitalen Medien reflektiert.

      Genauer formulieren: Wo wird was gemacht? Erfolgen Implementierung und Reflexion im Artikel oder ganz oder teilweise im Vorfeld und werden nun hier referiert?

    35. Es geht dementsprechend nicht um reine Gedankenexperimente, wenngleich solche das Teilen der individuellen Resultate (und eben nur dieser) ermöglichen.

      Diese Gegenüberstellung sollte verdeutlicht werden – oder ggf. gestrichen.