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  1. Jan 2018
    1. Täter- und Opferstatus hängen relativ eng miteinander zusammen. Schüler, dieüberproportional häufig den Gewalthandlungen ihrer Mitschüler ausgesetzt sind, übenauch überproportional oft selbst Gewalt aus. Andererseits sind Täter mehrheitlich zugleichauch Opfer von Gewalt.

      Gewalttätiges Verhalten wird gelernt.

    2. Programme fokussieren oftmals sowohl die präventive Arbeit wie die Intervention auf den Täter.Kein Täter darf mit seinen Handlungen und seinen Strategien jedoch isoliert gesehen werden.
    3. LehrerInnen wollen, dass die SozialarbeiterInnen möglichst schnell, unkompliziert und ohneStörung des schulischen Ablaufs ein fertiges Produkt liefern – pflegeleichte, sanfte, friedliche,zufriedene Schüler. Eigene wie auch systemische Anteile an einem solchen projektiven Gelingen
    4. Über die Hälfte der Verletzungen finden während der Pausen, ein Fünftel während desSportunterrichts (und hiervon knapp die Hälfte während des Fußballspiels) statt.

      Dies weist darauf hin, welche Kontexte mehr Aufmerksamkeit seitens der "Umgebungsgestalter" benötigen.

    5. Gewaltphänomenewerden oftmals von den Pädagogen vermutet oder sind ihnen auch bewusst und bekannt, man istaber nicht bereit oder in der Lage für entsprechendes hilfreiches Handeln und Tun.