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  1. Last 7 days
    1. Tiefe Glücksmomente erzeugen Re serven von Energie und Durchhaltevermögen. "Auf diese Weise können positive Affekte uns belastbar machen und uns nachhaltig stärken." Ganz ohne Zwang und Druck.

      Und was ist mit dem Gegenteil?

    2. Unterscheidung zwischen positivem Denken und positivem Fühlen
    3. Denn wer nicht dauergrinst, sondern sich mit seinen unangenehmen Gefühlen auseinandersetzt, tut seiner Psyche etwas Gutes. Das zeigen Studien von James Pennebaker, einem Psychologen an der University of Texas in Austin. Die Konfrontation mit dem Negativen solle schriftlich geschehen, rät Pennebaker. Er nennt es "expressives Schreiben". In zahlreichen Experimenten hat er festgestellt, dass dieses Schreiben, wenn es regelmäßig geschieht, Menschen nicht nur bei der Bewältigung ihrer negativen Emotionen helfen, sondern auch ihr Wohlbefinden fördern kann - und zwar langfristig.
    4. Generell dienen negative Emotionen wie Furcht einem wichtigen Zweck: Sie sind unverzichtbar, weil sie dem Einzelnen mitteilen, wie es um ihn steht. "Welchen Nutzen hätte ein Kompass, dessen Nadel bewegungslos auf Norden verharrt?"
    5. "Smile Or Die - Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt"
    1. Susan Sontag "Krankheit als Metapher"
    2. Hitzer: Die Gefahr ist in jedem Fall da. Die amerikanische Intellektuelle Barbara Ehrenreich, wie Susan Sontag eine ehemalige Brustkrebspatientin, hat darüber ein ausgesprochen nachdenkenswertes Buch mit dem bezeichnenden Titel "Smile or Die" geschrieben.
  2. Feb 2020
  3. Jan 2020
    1. Setz dir deine Deadlines nicht extra früh, sondern extra spät. So dass du sie wirklich nicht mehr nach hinten verschieben kannst. Denn nur das Wissen, überhaupt keinen Spielraum mehr zu haben, verschafft dir genug Druck, eine Aufgabe dann auch wirklich zu erledigen.
    1. Diese Exekutivfunktionen werden aber unter Stress bzw. negativer Voraktivierung nun gerade wie ein Bildschirmschoner “abgeschaltet”.
    2. Weil sie eben missachten bzw. überhaupt nicht verstehen, dass Prokrastination eben nichts mit dem eigenen Willen zu tun hat, sondern mit der eigenen Emotion. Und eben nicht eine Frage des Umgangs mit der Zeit ist, sondern mit der emotionale Wahrnehmung von Zeit bzw. der Zeitblindheit für die Zukunft.
    1. Zeitblind. Ja, das trifft es genau und deswegen mache ich alles auf den letzten Drücker. Nicht, weil ich faul wäre. Nein, ich gerate deswegen regelmäßig in Hektik und Panik, weil ich nicht planen kann. Zumindest nicht über längere Zeiträume. Deadlines türmen sich auf einmal vor mir auf, wie der Mount Everest.
    1. zeitblind
    2. Warum pflegt und behält man nicht beides? Analog und digital?
    3. Leider lässt sich dieser Prozess der ‚Versuch­maschi­nisierung‘ nicht mehr umkehren: Die originalen ‚Papiermaschinen‘ wurden nicht weitergepflegt. An den meisten Standorten hat man sie als Altpapier schlicht entsorgt.
    4. Zumal es private Firmen sind, denen der Himmel gehört, an denen digitale Wolken ziehen.
    1. Im Ernst: Ich glaube nicht, dass es viel gibt, was man tun kann. Außer, wirtschaftlich mit Energie umzugehen, das ist das Vernünftige. Es gibt keinen guten Grund, in einem schlecht isolierten Haus zu leben und Energie für die Heizung zu verschwenden.
    2. Wenn Organismen in einer bestimmten Region unter Stress geraten, sind die Überlebenden die, die die Region verlassen. Die zurückbleiben und auf bessere Zeiten warten, gehen häufiger zugrunde.
    1. Fundamental to any science or engineering discipline is a common vocabulary for expressing its concepts, and a language for relating them together. The goal of patterns within the software community is to create a body of literature to help software developers resolve recurring problems encountered throughout all of software development. Patterns help create a shared language for communicating insight and experience about these problems and their solutions. Formally codifying these solutions and their relationships lets us successfully capture the body of knowledge which defines our understanding of good architectures that meet the needs of their users. Forming a common pattern language for conveying the structures and mechanisms of our architectures allows us to intelligibly reason about them. The primary focus is not so much on technology as it is on creating a culture to document and support sound engineering architecture and design.

      Without reference to software development, this reads as:

      Fundamental to any science or engineering discipline is a common vocabulary for expressing its concepts, and a language for relating them together. [...] Patterns help create a shared language for communicating insight and experience about these problems and their solutions. [...] Forming a common pattern language for conveying the structures and mechanisms of our architectures allows us to intelligibly reason about them. The primary focus is not so much on technology as it is on creating a culture to document and support sound engineering architecture and design.

    1. Weil sich die Subjektivitäten im Wandel befinden? Auseinander schwärmen?Weil die Abwehrmechanismen gegenüber Veränderungen durch Unsicherheit so stark sind. Mehrheiten für eine Perspektive radikal anderer Vergesellschaftungsweise – wie Postwachstum – sind derzeit nicht zu bekommen. Es geht jetzt eher darum: Wer könnte mobilisiert werden, um gemeinsam eine Bewegung zu tragen, die die soziale und die ökologische Frage zusammendenkt, als Minderheitenbewegung?Und dann, wenn sich eine Postwachstumsbewegung durchsetzt? Sind wir 2059 alle Protestanten, die ihr Begehren im Zaum halten und Verzicht üben?Diese Aversion gegen Verzicht und Verbot ist Teil unserer Wachstumssubjektivität.Muss denn verzichtet werden? Das Begehren kann doch weiter nach vorne, nach oben gerichtet sein: Fortschritt muss doch nicht automatisch mit einem „mehr“ an Wachstum einhergehen.Ich glaube, es gibt eine enge Kopplung von „vorne“ und „mehr“, Fortschritt und Wachstum. Unsere persönliche Entwicklung nennen wir „Wachstum“! Wir „wachsen“ mit unseren Herausforderungen. Das steckt tief in uns, quasi in den Kinderschuhen. Man muss das Register aber wechseln, es braucht eine radikale Verschiebung der Vorstellungswelt, damit man sich ein Voranschreiten ohne Wachstum vorstellen kann.Mag sein, aber ich will nicht verzichten.Ich kann mich davon auch nicht freisprechen. Ich will auch nicht verzichten. Deshalb sind wir ja alle geneigt zu sagen: Ach, es geht doch gar nicht um Verzicht beim Postwachstum, sondern nur um ein Umdenken, um ein anderes Bild vom guten Leben. Nun ja. Im Nachhinein werden wir das vielleicht so sehen können. Aber jetzt, heute, ist es halt doch genau das: Verzicht! Da gibt’s kein Herumreden.
    2. Ähm, haben wir nicht eine Krisenerfahrung vergessen? Beide haben wir gesagt: Na klar, der erste Bruch kam 2007 mit der Finanzkrise ... Die Vorstellung einer durchgehenden Subjektivität vom Zweiten Weltkrieg bis heute, ist das nicht eine westdeutsche Erzählung?Ich glaube, auch in der DDR gab es einen großen Wunsch, mitgetragen zu werden von einer Wachstumsbewegung. Mit allem, was dazu gehört – der Wunsch nach Konsum. Kauf dich frei!Die Demonstrantinnen hatten 1989 teils andere Vorstellungen ...Okay, abgesehen einem kleinen, dissidenten Milieu vielleicht. Durchbrochen wird dieser Wunsch dann von einer wahnsinnigen, biografischen Verlusterfahrung. Die Orientierung auf die Wachstumssubjektivität war nach diesem Bruch umso größer.
  4. Dec 2019
    1. Die zerrissene Republik. Wirtschaftliche, soziale und politische Ungleichheit in Deutschland Christoph Butterwegge Beltz 2019, 414 S.
    2. Ungleichheitsforschung
    1. Do the technical administrators have to be the same people doing the social organizing? I think the answer as of June 2019 is, sadly, yes. If you have 2 people with root access to the server and 2 people managing the community aspects, you'll end up with imbalances in that group of 4. You will end up with technical administrators who feel like code monkeys who never get the gratitude that the community organizers get, or you'll end up with community organizers who feel like glorified babysitters while the techies have all the real power. You might even end up with a situation where both are true. I think that if you're dedicated to this sort of project though, you could start with something like that 2 and 2, and then the techies could teach the organizers the technical skills, and the organizers could teach the techies the organizing skills.
    2. Social solutions to social problems This document exists to lay out some general principles of running a small social network site that have worked for me. These principles are related to community building more than they are related to specific technologies. This is because the big problems with social network sites are not technical: the problems are social problems related to things like policy, values, and power.

      Social solutions to social problems

    1. ZFS native encryption: zpool create -o ashift=12 \ -O acltype=posixacl -O canmount=off -O compression=lz4 \ -O dnodesize=auto -O normalization=formD -O relatime=on -O xattr=sa \ -O encryption=aes-256-gcm -O keylocation=prompt -O keyformat=passphrase \ -O mountpoint=/ -R /mnt rpool ${DISK}-part4

      --mountpoint=none no -R

    1. Then create a file with the key (ex 31 x 1) echo 1111111111111111111111111111111 > /key.txt Then create an encrypted filesystem ex enc on your "pool" based on that key zfs create -o encryption=0n keyformat=raw -o keylocation=file:///key.txt pool/enc
  5. Nov 2019
  6. Oct 2019
    1. The world can be resolved into digital bits, with each bit made of smaller bits. These bits form a fractal pattern in fact-space. The pattern behaves like a cellular automaton. The pattern is inconceivably large in size and dimensions. Although the world started simply, its computation is irreducibly complex.
  7. Sep 2019
  8. May 2019
    1. Das Urgeschrei des europäischen Menschen ist: Ich weiß wo es lang geht, aber ich gehe den anderen Weg. Wir haben immer anderen gesagt, wer sie in Bezug auf uns sind. Aber wer sind wir eigentlich?
  9. Apr 2019
  10. Mar 2019
    1. Special Complexity Zoo Exhibit: Classes of Quantum States and Probability Distributions 24 classes and counting! A whole new phylum of the Complexity kingdom has recently been identified. This phylum consists of classes, not of problems or languages, but of quantum states and probability distributions. Well, actually, infinite families of states and distributions, one for each number of bits n. Admittedly, computer scientists have been talking about the complexity of sampling from probability distributions for years, but they haven't tended to organize those distributions into classes designated by inscrutable sequences of capital letters. This needs to change.
    1. I hope that non-theorists, even if they don't understand everything, will at least find some amusement in the many exotic beasts that complexity theory has uncovered.
  11. fldit-www.cs.uni-dortmund.de fldit-www.cs.uni-dortmund.de
    1. Eine beliebte Klassifizierung dynamischer Eigenschaften liefert die Unterscheidung inSicherheitsbedin-gungen(safety conditions) auf der eine Seite undLebendigkeitsbedingungen(liveness conditions) auf deranderen Seite. Nach [14], S. 94, schließt eine Sicherheitsbedingung das Auftreten von etwas Schlechtem aus, wäh-rend eine Lebendigkeitsbedingung das Auftreten von etwas Gutem garantiert. E
    1. „Wir brauchen weniger Eile und mehr Sorgfalt, sowohl beim Denken als auch beim Fühlen.“
    2. Es geht darum, Gefühle ernst zu nehmen, „damit wir alle wieder leichter zur Vernunft kommen“.
    3. Das sei, sagt Schaal, nichts anderes, als mit den Emotionen anderer nüchtern und sachlich umgehen zu lernen. Dazu gehöre, die Weltbilder der anderen nicht pauschal als verrückt zu diffamieren, sondern sich in „Frustrationstoleranz zu üben“, wie er es nennt.
    4. Wohl aber kann man das Vernünftige fördern, es anstupsen, es bei jeder Gelegenheit ein bisschen mehr bevorzugen als das Unvernünftige.
    5. Gehirnforscher haben herausgefunden, dass Menschen mit Schädigungen der für das Gefühl zuständigen Hirnregionen durchaus in der Lage sind, große intellektuelle Leistungen zu vollbringen. Sie scheitern allerdings an den einfachsten Entscheidungen im Alltag. Sie kriegen es nicht hin, einfach schnell einen Haken an eine Sache zu machen. Sie denken zu viel, und dadurch kommen sie nie ans Ziel. Die reine Vernunft braucht das Gefühl, und das ist kein Kitsch.
    6. Die Grundemotionen bestehen aus Abscheu, Traurigkeit, Furcht, Freude, Erwartung, Wut, Billigung und Überraschung.
  12. Feb 2019
    1. “I don’t think most people have a systems view of the natural world,” he said. “But it’s all connected and when the invertebrates are declining the entire food web is going to suffer and degrade. It is a system-wide effect.”