14 Matching Annotations
  1. Aug 2021
    1. Und es stellt sich die Frage, ob der eigene, subjektiv als sinnvoll empfundene Umgang mit der Zeit sich gegen die Macht einer immer noch weiter vorangetriebenen Beschleunigung und Zeitdisziplinierung behaupten kann.
    1. PlanungstypenBearbeiten In der Chronopsychologie wird unterschieden zwischen Through-timern und In-timern, die es in einem Verhältnis von 50:3 geben soll. Es sind zwei verschiedene Planungstypen in der Wahrnehmung des Zeitverlaufs bekannt: Through-timer planen ihren Tages- und Wochenablauf termingerecht, halten sich an festgelegte Zeiten und überblicken größere Zeitspannen. In-timer dagegen sehen vor allem den jeweiligen Moment und leben im Augenblick. Deshalb kann es zu Schwierigkeiten mit ihrer Pünktlichkeit kommen.
    2. So müssen optische Eindrücke 20 bis 30 Millisekunden auseinander liegen, um zeitlich getrennt zu werden, während für akustische Wahrnehmungen bereits drei Millisekunden ausreichen.
    1. "Linearisierte und homogenisierte Zeit wird vom Menschen bewußt geplant und verplant und kann damit -...- der unmittelbaren Verfügung anderer entzogen werden. Hier wird Zeit selbst zum interessengesteuerten Machtfaktor – Zeit wird unmittelbar zum Herrschaftsinstrument."
    2. Rainer Zoll (Hrsg.): Zerstörung und Wiederaneignung von Zeit, Frankfurt am Main 1988
    3. Wendorff, Rudolf (Hrsg.): Im Netz der Zeit. Menschliches Zeiterleben interdisziplinär. Stuttgart 1989
    4. "Das Wort „Zeit“, ..., ist ein Symbol für eine Beziehung, die eine Menschengruppe, also eine Gruppe von Lebewesen mit der biologischen Fähigkeit zur Erinnerung und zur Synthese, zwischen zwei oder mehreren Geschehensabläufen herstellt, von denen sie einen als Bezugsrahmen oder Maßstab für den oder die anderen standardisiert."
  2. Jan 2021
  3. Jan 2020