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  1. Mar 2022
    1. beginner learning mode,

      spontaner Gedanke hierzu: Es gibt einen beginner learning mode - also den Modus des beginnenden Lernenden, desjenigen, der das Lernen (dieser speziellen dynamischen Art) beginnt zu lernen - hier herrscht in zweifacher Hinsicht ein beginners-mindset, das mir aus der Achtsamkeitslehre bekannt ist. Ich denke weiter, dass dieses beginners-mindset selbst und vor allem beim Profi-Lerner bleibt - es wird bloß von gewissen Lern- und Reflexionsroutinen flankiert, die auch Achtsamkeitsroutinen einbeziehen können

    2. Mindfulness in all its forms and applications certainly is an end in itself, but practicing mindfulness in regard to online attention serves a specific strategic goal. Your goal and mine in this context is not just the control but also the management of attention.
    3. Levy asked them to keep a log of their email behavior for a week

      Protokoll des Emailverhaltens - analog könnte man sagen des social media Verhaltens, des online Verhaltens (hier sollte aber eine Konkretisierung dazukommen) smartphone Verhaltens (mithilfe von Screentimeanalyseapps) - bei dem Protokoll/Tagebuch ist es wichtige auch emotionales Befinden UND Atmung zu notieren, um festzuhalten wie diese durch den Mediengebrauch beeinflusst werden

    4. nstead of “Am I dreaming?” try “Have I drifted?”

      Treibe ich weg? Parallele zu Klarträumen - Träume ich?

    5. But this simple exercise provided an invaluable founda-tion when I started striving to surf the Web without becoming distracted (or more precisely, without becoming too distracted—for me, distraction online often leads to discovery, and only becomes a problem when it grows compulsive and saps time from a more important task).

      Ablenkung als solche ist auch kein Problem - das Ausmaß der Ablenkung ist das Problem

    6. The narrative network is what is most active when your mind drifts into plans and memories during meditation. The direct experi-ence network is what is most active when you keep your attention on your breath; it is probably the one that is active when an athlete is in the zone.

      or a musician

    7. narrative network

      narrative network - ich assoziiere vom gegenwärtigen Moment zu einem vergangenen und/oder einem künftigen, ich plane, ich stricke Möglichkeiten meiner Erzählungen fort usw. Alles problemlos, jedoch ist die Begrenzung auf dieses network durchaus problematisch und Achtsamkeit wirkt dem entgegen, es lässt uns (meta) darüber nachdenken

    8. If you add consciousness to any activity, the nature of it changes, and the creative is illuminated.

      Achtsamkeit und Bewusstsein ändern die Natur jeglicher Aktivitäten und öffnen Raum für Kreativität

    9. hat awareness, which even tentative direct experimentation can grant to some noticeable degree, is the power tool that all the other literacies depend on. Mindful-ness is what connects your attention to skills of digital participation, col-laboration, crap detection, and network smarts. Deliberately exercised, continually strengthened, and judiciously applied, mindfulness is the most important practice for anyone who is trying to swim through the infos-tream instead of being swept away by it.

      Achtsamkeit ist Grundlage für digitale Partizipation, Kollaboration, crap detection und smartes Networken - die Grundlage dafür, in und durch die Informationsflut zu schwimmen, statt sich von ihr wegspülen zu lassen.

    10. In the words of mindfulness teacher Jon Kabat-Zinn, mindfulness is “the aware-ness that emerges through paying attention on purpose.”77
    11. I recall that I was best able sustain the audible feedback tone and inscribe the right kind of squiggles onto the paper by not making an effort. The feel-ing is more of a “letting go.” I would stop making a mental effort, and then the tone and squiggles would flow.

      nicht forcieren

    12. Mindful awareness, as we will see, actually involves more than just simply be-ing aware: it involves being aware of aspects of the mind itself.
    13. The first thing I learned is good news if you have been thinking that “attention training” sounds like too much work: you can experience imme-diate benefits by beginning in small ways to exercise mindfulness regarding your attention online. In this realm, taking some control, even if it is a baby step, is far better than passively letting your attention be grabbed without reflection. Growing evidence indicates consistent exercise can strengthen self-control of attention.

      Jede Verbesserung, so klein sie auch ist, von Aufmerksamkeit, ist eine tatsächliche Verbesserung im aufmerksamen Umgang mit digitalen Medien.

    1. Man geht immer von einem Punkt zu einem anderen. Man verlässt nie die Interaktion. Aber dies zwingt dazu, den zahlreichen Ablösungen zu folgen. Wie kann ein Akteur im Zentrum dieser Diversität überdauern? Durch eine Arbeit des Erzählens, das es einem „Ich“ erlaubt, in der Zeit zu bestehen. Und wie wird diese narrative Konstruktion ihrerseits erzeugt? Durch den Körper, durch diese alte Basis der Primatensozialität, die unsere Körper befähigt, die In-teraktionen aufrechtzuerhalten.

      Vielleicht etwas weit hergeholt. Aber wenn die Körperlichkeit für die Beständigkeit des Ichs in der Diversität bestand haben soll, dann ist die Besinnung auf die Körperlichkeit hilfreich - vllt ein (noch sehr vager) Anschlusspunkt für Achtsamkeit in Form von Atem-Meditation

    1. turning attention to the area of inattention

      Don't know if I am too superficially thinking here, but this reminds me of thoughts about mindfulness - Gives me the idea, that coping with new media will be more successful if it is done mindfully

    1. ubiquitären präsentismus

      Überspitzt: Alles, was nicht an diesem Ort X zu dieser Zeit Y sich befindet, kann vermittelst virtueller Realität bzw. in dieser in den präsenten Moment und den präsenten Ort geholt werden. Meine erste Idee dazu: Der gegenwärtige Moment ist dadurch noch sehr viel radikaler geöffnet, als er das ohnehin durch die kognitive Erinnerung und Fiktionalisierung ist (bezügl. künftiger Wünsche und Ängste). Will ein Subjekt Z jetzt mit dieser Situation zurecht kommen - gemäß ihrem eigenen Sinn erfolgreich sein - so muss es sich diesem Stream der Digitalität, in dem es sich befindet, bewusst werden. Nicht aus Zufall sind Praktiken der Achtsamkeit (z.B. Atemmeditation) daher von Interesse. Sie sind nicht bloße Hype Gegenstände, die beliebig austauschbar wären. Sie treffen ein inhaltliches Problem und geben m.E. mit dem Gewahrwerden UND dem verlassen der Idee, das Subjekt hätte gänzlich feste (identitäre) Grenzen auch eine mögliche Richtung für eine Lösung bloß eines Aspekts - jedoch eines elementaren - des Lebens in der Lebenswelt der Digitalität.