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  1. Feb 2017
    1. Es handelt sich um eine Politik ohne Zwang, die biopolitische Interessen in die Individuen hineinverlagert. Der gesellschaftliche Zugriff auf den weiblichen Körper bleibt bestehen, es sieht aber nach Freiheit aus, argumentiert wird mit "optimalen Gesundheitsentscheiden" oder "Risikominimierung". Dieser individualisierte Optimierungsimperativ macht es letztendlich schwierig zu erkennen, dass Kinderbekommen kein privates Ereignis ist, sondern auch Teil von gesellschaftspolitischen Dynamiken. Auf diese Weise wird auch das große Thema Care-Arbeit ausgeblendet.