6 Matching Annotations
  1. May 2018
  2. www.hbz.uzh.ch www.hbz.uzh.ch
    1. Um irrtümliche, durch bestehende Lizenzvereinbarungen unzulässige Abbestellungen von Zeitschriftenabonnements zu vermeiden, beschliesst die Universitätsleitung die Einführung einer zentralisierten Erwerbung von an Lizenzen gebundenen Zeitschriftenabonnements. Seit 2007 werden die bei den Instituten budgetierten Erwerbungsmittel wichtiger Grossverlage bei der HBZ zentralisiert und die Abonnements zentral verwaltet.

      Gerade bei den grossen Verlagen wird der elektronische Zugang seit über zehn Jahren zentral verwaltet.

  3. Oct 2017
    1. Heikle Kooperation Welchen Wert hat die journalistische Glaubwürdigkeit? Was ist eigenständige Recherche, was PR-getriebene Auftragsarbeit? Und wie kann ein Heft sinkenden LeserInnenzahlen und Inserateeinnahmen entgegentreten? Das «NZZ Folio», die monatliche Themen-Beilage der NZZ, geht neuerdings einen ganz eigensinnigen Weg. Dabei begibt es sich auf den schmalen Grat zwischen PR und Journalismus – und droht dabei abzustürzen. Die Augustausgabe des Hefts, das knapp 100 000 Exemplare auflegt und rund 370 000 LeserInnen erreicht, widmete sich dem Thema «Bibliotheken». Das «Folio», das eine jahrzehntelange Geschichte qualitativ hochstehender Texte hat, machte auf mit einer mehrseitigen Reportage über die Zentralbibliothek Zürich, die ihr 100-Jahr-Jubiläum feierte. Im Editorial hiess es dazu knapp: «Die Geschichte über die Institution entstand mit Unterstützung der ZB.» – Ein prominent versteckter Hinweis, der mehr vernebelt als erklärt. Die «Unterstützung der ZB» war nämlich finanzieller Natur: Die Zentralbibliothek finanzierte einerseits die Kosten für eine Zusatzauflage (Gratisexemplare für die ZB) und übernahm andererseits «ein bestimmtes Inseratevolumen», wie «NZZ Folio»-Chefredaktor Daniel Weber auf Anfrage schreibt. Es ist üblich, dass Verlage versuchen, Inserate im thematischen Umfeld der redaktionellen Beiträge zu akquirieren. In diesem Fall allerdings lagen die Dinge verkehrt: Die Zentralbibliothek schlug dem «Folio» das Thema Bibliotheken vor, das die Redaktion annahm (es stehe schon seit «mehr als zehn Jahren auf der langen Liste möglicher Themen»), allerdings verlangte sie dafür eine finanzielle Gegenleistung. Texte gegen Bezahlung für Inserenten? Kann man die Inhalte des «NZZ Folio» also neuerdings kaufen? Chefredaktor Weber weist diese Darstellung zurück. Das Folio sei nicht käuflich, die journalistische Integrität nicht berührt. Man habe die Unabhängigkeit «zu 100 Prozent gewahrt». Die ZB habe keinen Einfluss auf den Inhalt nehmen können, es handle sich demnach auch nicht um «Sponsored Content» und man habe «noch nie Artikel ‹gegen Bezahlung von Inserenten› geschrieben». Vielmehr habe man ein «Kooperationspaket geschnürt», um «mögliche Einbussen im Werbemarkt» zu kompensieren. Nur hat man es unterlassen, dies im prominent versteckten Hinweis im Editorial zu erwähnen. Wie viel Geld das «Folio» für diese Kooperation erhielt, will Weber nicht sagen. Und ob das «Folio» auch zukünftig solche Kooperationspakete schnüren will, lässt er offen. «Konkret ist keine Kooperation geplant, aber ich schliesse sie nicht aus.»
  4. Sep 2017
    1. Guzzella: Der Closed Access kann ja wohl nicht die Alternative sein. Da gibt man gewissen Firmen oder Verlagen die Möglichkeit, massiv Profit damit zu machen. Die Forschung wurde ja von der Öffentlichkeit finanziert – also soll die Gesellschaft als Ganzes profitieren.
  5. Aug 2017
    1. Doch zunehmend gewinnt man den Eindruck, dass auch Bibliotheken mehr und mehr tangiert werden von aktuellen politischen Umwälzungen und Ereignissen, denen sie sich nicht mehr verschliessen können und dürfen. Da ist zum Beispiel das Thema «Open Access», das deutlich mehr ist als eine weitere Spielart der Literaturversorgung. Es ist vielmehr eine politische und wirtschaftliche Problematik, die bis in die Führung von Staaten reicht und auf der gleichen Ebene wie Wirtschaftssubventionen oder Marktinterventio-nen abgehandelt wird. Denn die Konsequenzen sind so ge-waltig und grundlegend, dass viele Akteure sie nicht mehr zu überschauen scheinen und das Thema mit einem blossen Aktionismus mit ungewissem Ausgang vorantreiben.Gerade hier ist es wichtig, dass sich Bibliotheken ihrer Jahrhunderte alten Tradition als Kultur- und Gedächtnis-institution erinnern und neuen Trends – zumal wenn sie irreversible Konsequenzen haben – mit dem notwendigen Sachverstand und der gebotenen Tiefe nähern und die be-teiligten Akteure mit validen Informationen und Statements unterstützen. Die ETH-Bibliothek ist gerade bei diesem Thema im besten Sinne des Wortes professionell mit dabei: Qualifiziert, durchdacht, konstruktiv, aber ohne Schnell-schüsse.

      Ja, kein Schnellschuss.

  6. Jun 2017
    1. Zum ThemaE-Media Finanzierung, die im Bereich der Science durch Preissteigerungen von rund 6% p.a. eine besondere Brisanz hat,sprach sich die Kommission mehrheitlich für die Weiterführung eines zeitgemässen Angebots im Bereich Literaturversorgung aus. Eine allfällige Mitfinanzierung der Fakultäten wird für 2018 geprüft.