39 Matching Annotations
  1. Aug 2022
    1. Klafkis Kritik trifft allerdings Humboldts Ansatz nicht vollständig.Das Problem der austauschbaren Inhalte zum Erwerb von Vermögenstellt sich für Humboldt (2012b, S. 94) gar nicht, da der Mensch im Bil-dungsprozess versucht „soviel Welt, als möglich zu ergreifen, und so eng,als er nur kann, mit sich zu verbinden.“ Da Humboldt ferner von einerWechselwirkung zwischen Mensch und Welt ausgeht, sind Kräfte nichtinhaltsleer, sondern durch die Inhalte geprägt, an denen sie erworben

      Klafkis Kritik trift Humboldt nicht vollständig - Welt spielt keine nur untergeordnete Rolle, sondern steht in einer Wechselwirkung mit dem Menschen - Ich frage mich hier ob nicht der humanistische Ansatz den Menschen vielmehr immer schon in den Mittelpunkt der Welt stellt, mit der er interagiert? Das ist auch für mich die wichtige kritische Frage: Welcher Wert kommt der Welt zu?

  2. Jul 2022
    1. konstitutiv

      muss an Ko-Konstitution denken - es gibt eine Interdependenz - das scheint mir schon nicht falsch

    2. Zusammenfassend kann manformal-dynamistische Bildung wie folgt charakterisieren: Ein Inhalt istfür eine Person ein Mittel zur Entfaltung von Kräften. Es ist aber nachKlafki (1975, S. 36) falsch, Inhalte als reine Mittel zur Entfaltung vonKräften zu betrachten.

      Klafki Kritik an dynamistischem Bildungsbegriff

    3. Wenn es Fälle gibt, in denen ein Mensch kein Selbstzweck ist, dannkönnte es sein, dass es auch Fälle gibt, in denen Bildung kein Selbstzweckist.
    4. Selbstbildung als ge-nitivus subjektivus kann bedeuten, dass man selbstständig etwas macht.Man eignet sich etwa selbst Wissen an, lernt selbst Vokabeln auswen-dig oder übt selbst Konjugieren. Hier richtet sich die Tätigkeit, die manselbst ausführt, auf etwas, das von sich selbst verschieden ist. Selbstbil-dung als Genitivus objectivus bedeutet, dass der Mensch selbst mit sei-nen persönlichen Überzeugungen und Haltungen Gegenstand der selbstausgeführten Tätigkeit ist. Hiermit ist nicht gemeint, dass man nach ei-nem Lernprozess selber etwas mehr weiß oder mehr kann – dies wäre eineschwache Lesart. Der Unterschied wird durch eine stärkere Lesart deut-lich: Durch die Aneignung von Wissen und Fähigkeiten, kann man selbstunter bestimmten Bedingungen zum Objekt der Aneignung werden, der-art, dass man selbst wesentlich in seinen grundlegenden Überzeugungenoder Haltungen verändert wird. Dies ist nicht nur die emphatischste Be-deutung von Bildung als Persönlichkeitsbildung, sondern die auch hierangemessene Lesart von Bieris Unterscheidung von Bildung und Ausbil-dung und von Humboldts Charakterisierung von Bildung als „regeste“Wechselwirkung, und genau das scheint Humboldt zu meinen, wenn ervon Kraftbildung spricht: ein Veränderung des Selbst.

      Selbstbildung als spezifische Tätigkeit - selbsttätig und auf sich Selbst bezogen! PLN können Gefahr laufen, bloß genitivus subjectivus zu sein, auch im Reflektieren nur die Qualität der Selbsttätigkeit, nicht ihre Zwecke zu reflektieren

    5. Würde Bildung darauf beschränkt werden, dann lägekein normativer Bildungsbegriff vor und als deskriptiver Begriff wäre erso nicht fruchtbar, da man dann nicht anders könnte als bereits gebildetzu sein. Bildung muss also mehr bedeuten, als dieses je schon gegebeneSelbst-Welt-Verhältnis zur Sprache zu bringen.

      Ich bin nicht sicher ob das so richtig ist. Wenn Bildung deskriptiv ist, folgt daraus nicht, dass man immer schon gebildet ist, weil man immer schon im einem Selbst-Welt-Verhältnis ist. Es bedeutet nur, dass man schon sich bildend ist. Und das wäre eben im Roegerschen Sinn auch nicht richtig. Hier fehlt dann immer noch der normative Bildungsbegriff, aber ob aus dem gegebenen Verhältnis schon der abgeschlossene Prozess folgt bezweifle ich.

    6. Aufgrund des historisch-systematischen Stellenwerts, kann man alsoHumboldts Bildungskonzeption als einen minimalen semantischen Kernbezeichnen

      Humboldt als minimaler semantischer Kern der Bildungsdefinition

    7. somit ist eine Definition immer eine begründete Eingrenzung

      Was eine Definition ist und warum die Definition von Begriffen trotz der teils widerspruchsvollen Welt, auf die diese Begriffe zielen, sinnvoll ist.

  3. Jun 2022
    1. dass wir die digitalisierung nur als ein instrument benutzen des äußerlichen

      Wenn, wie Jörg Noller sagt, die als digital unmündig gelten, die die Digitalisierung bzw. Digitalität als äußerliches Instrument verstehen und sie damit reduzieren - also reduktionistisch sind - dann läuft ein Großteil der Lehrer*innen und des didaktischen Diskurses Gefahr, digital unmündig zu sein bzw. Unmündigkeit zu verbreiten, wenn sie ihren Unterricht als digital gestützten Unterricht (miss-)verstehen. Digitalität ist keine Stütze und kein bloßes technologisches Phänomen, das lästig oder nützlich ist.

    2. meine these war dass das internet ein besonderes grundrecht ist weil es durch seine 00:23:42 vernetzende struktur andere grundrechte erst ermöglicht wenn ich internetzugang haben habe ich zugleich zugang zu medizinischen wissen das heißt ich habe medizinische vorsorge damit zumindest keine direkte heilung jetzt aber 00:23:56 vielleicht gibt es anregungen dazu ich habe zugang zu bildung das heißt das bildungsrecht recht auf bildung wissen habe ich damit auch abgedeckt das zeigt schon dass das internet mich auf derselben ebene ist wie andere 00:24:08 grundbedürfnisse ist sondern irgendwie ihn über gelder übergeordneten seine art meta grundbedürfnis

      Reicht die Verfügbarkeit des Internet für das Bildungsrecht? Ich bezweifle das mindestens im Bezug auf die aktuelle kommerzielle Geschlossenheit des Internets in großen Teilen. Es braucht Mündigkeit im Digitalen - es braucht digital literacies.

    1. ART. 20 (BILDUNG)(1) Jeder hat ein Recht auf Bildung, die ein selbst-bestimmtes Leben in der digitalen Welt ermöglicht.(2) Digitalisierung ist eine elementare Bildungsheraus-forderung. Sie besitzt einen zentralen Stellenwert inden Lehrplänen öffentlicher Bildungseinrichtungen.

      Gut, dass Bildung in diesem Kontext genannt wird. Reicht das? Müssten diese Rechte nicht weitergehen? Sollte nicht die Autonomie oder Mündigkeit als Ziel gesetzt werden? Welche Rolle nimmt eine technische Bildung ein? Was sollte im Sinne der Autonomie in der Lebenswelt, im Handlungsraum der Digitalität an technischen Grundsätzlichkeiten gelernt werden - nicht inhaltlich festgelegt, sondern ein Wort zur Relation von technischem Know-How und anderen.

    1. also bedingte autonom ihren ich sagte keine sind eine hypothetische autonomen ihre operationen

      In diesem Bereich ist für mich eben die Frage nach der Autonomie der Nutzer:innen von PLN interessant. In der Digitalität macht das Subjekt Transsubjektivitätserfahrungen. Was bedeutet das für seine Autonomie? Konkret gefragt: Laufen wir Gefahr, nur noch hypothetisch autonom zu werden? Letztlich: Was heißt sich bilden im Handlungsraum der Digitalität?

  4. May 2022
    1. Auch sind dieProzesse deswegen kein Selbstzweck, da sie auf ein externes Ziel gerich-tet sind und nicht über intrinsische Werte definiert sind. Die vorgelegteArbeitsdefinition von Bildung weist also hinsichtlich der humboldtschenMerkmale und durch die Widerstandsdimension kritische Charakteris-tika zu den vorgeschlagenen Ersatzausdrücken auf und hat somit eineeigene begriffliche Dignität

      Konsequenz/These: der vorgelegte Bildungsbegriff hat durch humboldtsche Merkmale (Ausbildung + Bildung (allgemein)) + Widerstandsdimension eigene begriffliche Dignität

    2. Umgekehrt versucht man aktuelle Konzeptionen, die ihren sprachlichen Ursprungim angelsächsischen Raum haben, wie das der „Literacy“ mit Bildung zu über-setzen, was aber nach Koch (2004, S. 189) nicht adäquat ist: „Von einem Bil-dungskonzept wird beim literacy-Programm wohl kaum die Rede sein können,sondern lediglich von einem allgemeinen Qualifikationskonzept, es sei denn, dassman von Bildung bloß in nachlässiger Form redet und geläufige Sprachgewohn-heiten bedient.“ Die gegen das Literacy-Konzept geführten Argumente kritisierendieses als auf Ausbildung reduziertes Bildungskonzept, welches den Menschen alsHumankapital betrachtet und nicht im emphatischen Sinne als Person, vgl. dazuauch Lessing & Steenblock (2010, S. 9). So wird gemäß der OECD (2000, S. 5)„Reading Literacy“ als ein Konzept bestimmt, mit dem instrumentelle Kenntnisseund Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern beschrieben werden. Innerhalbder angestellten Diskussion (Unterabschnitt 3.3.1) des humboldtschen Bildungs-begriff ist aber gezeigt worden, dass instrumentelle Kenntnisse nicht hinreichendfür Bildung sind.

      digital literacy auch?

    3. Welt

      Ganz einfach - Wenn die Welt digital ist, insofern sie es auch ist, aber immer auch ist, dann muss Bildung Digitalität bedenken, bzw. Digitalität vor dem Hintergrund des Bildungsbegriffs reflektiert werden und für Philodidakt auch vor dem der philosoph Bildung

    4. Bildung ist ein Prozess, sich zu einem je schon gegebenen Selbst-Welt-Verhältnis auf allgemeinste, regeste und freieste Art und Weise insVerhältnis zu setzen.

      Zwischenstand Definition von Bildung nach Humboldt

    5. Man kann sich zu dem je schongegebenen Selbst-Welt-Verhältnis erneut verhalten, indem man es bejahtoder ablehnt, verstärkt oder ändert.

      Dieses reflexive Moment ist etwas, das PLN mit sich bringen, weil sie sich zu sich selbst verhalten, bzw. durch ihre Transparenz, das Lernen veröffentlichen und wiederum zum Gegenstand eigener und gemeinsamer Reflexion werden lassen.

    6. ie Notwendigkeit des Kriteriums der Selbsttätigkeit betontauch Bieri (2010, S. 205f.) durch die Unterscheidung von Bildung zurAusbildung aufgrund der Selbsttätigkeit des Subjekts:Bildung ist etwas, das Menschen mit sich und für sich machen:Man bildet sich. Ausbilden können uns andere, bilden kann sichjeder nur selbst.

      Das ist anschlussfähig für die Idee von PLN - wenngleich PLN nicht automatisch Garanten für Bildungsprozesse sind, ist auch hier die Selbsttätigkeit des Subjekts gefragt

    7. Unter einer Wechselwirkung zwischenMensch und Welt ist nach Humboldt (2012b, S. 96) zu verstehen, dassder Mensch nicht bloß die Gegenstände rein passiv aufnimmt, sonderndiese geistig so verarbeitet, dass er sie versteht, seine Kräfte an ihnenentwickelt und sie in Bezug zu einer Persönlichkeit setzt.

      muss wieder an ANT denken - Gegenstände werde nicht bloß passiv aufgenommen, -gelesen oder -gesammelt, sondern verstanden und zu sich in Relation gesetzt

    8. Sich zu bilden, ist tatsächlich etwas ganz anderes, als ausgebildetzu werden. Eine Ausbildung durchlaufen wir mit dem Ziel, etwaszu können. Wenn wir uns dagegen bilden, arbeiten wir daran,etwas zu werden - wir streben danach, auf eine bestimmte Artund Weise in der Welt zu sein.
    9. Die letzte Aufgabe unsres Daseyns: dem Begriff der Menschheit inunsrer Person, sowohl während der Zeit unsres Lebens, als auchnoch über dasselbe hinaus, durch die Spuren des lebendigen Wir-kens, die wir zurücklassen, einen so großen Inhalt, als möglich,zu verschaffen, diese Aufgabe löst sich allein durch die Verknüp-fung unsres Ichs mit der Welt zu der allgemeinsten, regesten undfreiesten Wechselwirkung

      sich wie ein Mosaiksteinchen in das riesige Mosaik der Menschheit einfügen

    10. Nach Humboldt(2012b, S. 94) ist die Idee der Bildung eine „Verknüpfung des Ichs mitder Welt“ und nach Nietzsche (1999b, S. 340) drückt sich Bildung indem Versuch aus, durch die „Reihe dieser verehrten Gegenstände [. . . ]das Grundgesetz deines eigentlichen Selbst“ zu finden.

      Bildung als Verknüpfung des Ichs mit der Welt - ich denke direkt an die ANT

    11. Wilhelmvon Humboldts ein zentraler Ausgangs- und Anknüpfungspunkt:In Anlehnung an Wilhelm von Humboldt kann man davon ausge-hen, dass jedes Verständnis von Bildung, ungeachtet der Gewich-tung und Nuancierungen [. . . ], die Beziehung und Verhältnisse zurSprache bringt, die – erstens – Menschen zu sich selbst, – zweitens– zu ihren Mitmenschen und – drittens – zum Gesamt der Welteingehen bzw. eingegangen sind
    12. Ein weiteres Problem für ein Definition ist, dass der Bildungsbegriffein Zwitterbegriff ist, der nach Euler (1997, S. 144) weder rein theoretischnoch rein lebensweltlich zu verordnen ist. Ferner wird der Bildungsbe-griff nach Lenzen (1997, S. 949) als Containerbegriff für verschiedeneerzieherische Prozesse verwendet, sobald man laut Alfred Schäfer (2009,S. 44f.) etwas vermeintlich Bedeutungsvolles sagen möchte.

      Probleme mit dem Bildungsbegriff

    13. Unter philosophischerBildung verstehe ich die Spezifizierung von Bildung hinsichtlich Philoso-phie. Ferner wird dafür argumentiert, dass Bildung eine Anpassung undWiderstandsdimension besitzt. Entsprechend hat philosophische Bildungeine philosophische Anpassung- und eine philosophische Widerstandsdi-mension
    14. Somit verstehe ich die Fachdidaktik Philosophie auch als theoretischeGrundlagenforschung hinsichtlich einer systematischen Untersuchung vonKonzepten, mit denen über Unterricht nachgedacht wird.

      Von Philosophieunterricht oder von Unterricht im Allgemeinen? Innerhalb des philosophischen Bildungsbegriffs ließe sich ggf. auch über die Lehrer*innenprofessionalisierung nachdenken? Und weiter über PLN?

    1. Die Menschen sind geneigt, dieTechnik für die Sache selbst, für Selbstzweck, für eine Kraft eigenenWesens zu halten und darüber zu vergessen, daß sie der verlängerteArm der Menschen ist

      1) Ist Latour somit ein technologischer Schleierknüpfer ?? 2) Technik nicht als Selbstzweck zu verstehen, keine toolification, kein einfaches doing it, sondern als Teil des eigenen Bildungsprozesses

  5. Apr 2022
    1. Die zentraleErmöglichungsbedingung dafür, dass Lernen-de und Lehrende in ihrer Interaktion philoso-phische Erkenntnis-, Erfahrungs-, und Sinndi-mensionen entfalten können, ist eine adäquatePositionierung der Lehrerin und des Lehrersim Sinne einer moderierenden Instanz, die die„Verhaftung in einem konventionellen Beleh-rungsschema mit kurzgetakteten Fragen undSchülerantworten“ überwindet, um den Er-fahrungsbewegungen der Schüler Raum zugeben (Kolenda 2010, 146 ff.)

      Auch wenn das hier auf das Gespräch zielt - zeigt es, es gibt, das ist logisch, Ermöglichungsbedingungen, die Lehrkräfte erfüllen müssen, damit gewisse Bildungsprozesse in Gang kommen können

    2. Das muss für ein aktuelles phi-losophiedidaktisches Engagement von einemreflektierenden und kritischen Interesse sein,wenn dieses vernunftbestimmte Orientie-rungschancen von Bildungssubjekten in derAlltagswelt fördern möchte und nicht so tut,als prozediere eine Arbeit am Logos im luft-leeren Raum

      ja!

    3. Diese zivilisatorischen und kulturellenEntwicklungen betreffen uns alle, insbeson-dere aber auch Schülerinnen und Schüler,

      deshalb will ich philosophiedidaktisch betrachten, was Lehrkräfte können müssen, damit ihnen die Erdung des Projekts Bildung im Kontext der Digitalität gelingen kann

    4. Die Idee der Bildung besteht in der spezi-fischen Verbindung und Balance bestimmterkonstitutiv wirkender Faktoren, die sich be-ständig aufeinander beziehen, aneinanderkorrigieren und abarbeiten, die aber vor al-lem einander beflügeln können

      Relationalität - hier knüpft doch das ANT an, oder?

    5. Berücksichtigung der radikal sich wan-delnden Lebenswelt unserer Gegenwart

      Bildung betrifft also auch die (Philosophie der) Digitalität

    1. Dem eigentlichen Profil unseres Metiers als argumen -tative Orientierung im Denken widerspricht dies nicht.

      Wieder, wie oben schon, für den Einsatz von Filmen im Philosophieunterricht - wie für alles andere im Philosophieunterricht - muss man wissen, was bedeutet Philsophie und was bedeutet Philosophieunterricht. Hilfreich m.E. dafür: Was ist philosophische Bildung?

  6. Mar 2022
    1. think starting 00:20:14 from questions is the is the way to go students quite often come into a classroom assuming that the teacher has some knowledge that they're going to pour into their heads they're going to 00:20:27 take notes they're going to be able to regurgitate those notes come test time it really doesn't have much to do with engaging their active inquiry processes

      Aktivität der Schülerinnen - sie sind keine blanken Wissensrezepientinnen, keine befüllbaren Trichterköpfe - vermute hier auch, dass ein neues Verständnis von Lernen ein neues Verständnis von Unterricht, Schule, Benotung usw mit sich bringt.

    2. skill means I know how to read 00:10:56 and write but social means I'm also able to participate in the community of literate and and this goes for all sorts of literacies not just alphabetic literacy

      Hier kommt mir das Gespann von Ich-Selbst, Ich-Welt und Ich-Du Beziehung in Humboldts Bildungsbegriff in den Sinn - ich glaube, dass mindestens ein eingeschränkter Anschluss an dieser Stelle besteht - wiederum nicht, um die Bildung auf digital literacies zu begrenzen oder umgekehrt 'alles, was heute wichtig ist, auf bereits Gedachtes reduktiv zurückzuführen', sondern, um vorhandene, ältere Ressourcen mit neueren transformativ zusammenzudenken - was bleibt, was kommt hinzu? Lässt sich eine inhärente Logik der Bildung skizzieren, die auch in digital literacies zu finden ist? Und kann ggf. der Bildungsbegriff Rheingolds literacy Ansatz (sinnvoll) erweitern helfen? Digitale philosophische Bildung = philosophische Bildung, insofern letztere die erste miteinschließt - weil beide begriffliche Erfassung der Realität darstellen - und da das Internet nicht bloße Simulation ist, ist dies einzuschließen

    3. think we need to go beyond skills to literacies and by that I mean my definition is skills plus community and 00:01:46 we're talking about social media here so I want to touch upon not not all of the literacies that are facing us but I think five of the the most important

      Rheingold: Literacy is skill + community - Welche Rolle spielt nun die Gemeinschaft/community für den Bildungsbegriff? Hier muss wieder eine Klärung geschehen

  7. Jan 2019
    1. Basic Artikel zu Barcamp in Schule. In den Kommentaren fragt Spannagel zu Recht, was denn da der Unterschied zu Projektunterricht wäre, und es kommen passende Antworten, auch von Lisa Rosa.

  8. Aug 2014
    1. Nachdem dann aber der „Volksverein für das katholische Deutschland“ seit 1890 mehrfach zehnwöchige „Volkswirtschaftliche Kurse“ abhielt und Stipendien für junge Wissenschaftler vergab, in den ersten Jahren des neuen Jahrhunderts in Berlin mehrere große Bildungsveranstaltungen der Anarcho-Syndikalisten erfolgreich stattfanden und der „Reichsverband gegen die Sozialdemokratie“ 1905 eine Rednerschule mit fünfzehnwöchigen Kursen für Wanderredner gründete, kam die SPD-Führung unter Druck, auch ihr eigene Redner und Funktionäre besser zu schulen.

      Anarchosyndikalistische Bildungsveranstaltungen? Oha!