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  1. Jun 2024
    1. Das ist nun geschehen, wie Habeck mitteilte. Im Dezember hatten die europäischen Wett­be­werbs­hü­te­r*in­nen bereits genehmigt, dass Deutschland dem Energiekonzern RWE 2,6 Milliarden Euro staatliche Hilfe für den Kohleausstieg zahlen darf
    2. Anlass von Habecks Auftritt war eine Einigung zwischen Deutschland und der EU-Kommission zu Entschädigungen für den Energiekonzern Leag, der das Kohlerevier im Osten Deutschlands betreibt
    1. Die globale Durchschnittstemperatur hat sich von 2014 bis 2023 um 0,26 Grad erhöht, das ist deutlich mehr als in den zehn Jahren davor. Die Beschleunigung der Erderhitzung erschwert das Erreichen des 1,5 Grad Ziels zusätzlich. Die neuen Daten wurden in einer Studie anlässlich der Klima-Zwischen-Konferenz in Bonn publiziert. https://www.liberation.fr/environnement/climat/le-rechauffement-climatique-engendre-par-lhumanite-a-un-rythme-sans-precedent-avertit-une-etude-scientifique-20240605_UP2TYIV67RC6VA4XMKHF45KZ5I/

    2. Ce «budget» n’est plus que de l’ordre de 200 milliards de tonnes, l’équivalent d’environ cinq années d’émissions au rythme actuel,

      Das Treibhausgas Budget, um mit 50% Wahrscheinlichkeit die globale Erhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen, liegt der neuen Studie zufolge bei 200 Gigatonnen, das entspricht etwa dem Fünffachen der derzeitigen Jahresemissionen.

    3. l’utilisation massive des énergies fossiles (pétrole, gaz, charbon) – qui se situent à des niveaux records : quelque 53 milliards de tonnes d’équivalent CO2 par an sur 2013-2022. Elles atteignent même 55 milliards pour l’année 2022.
    1. The president of the Cop28 climate talks has blamed rich nations’ “dismal” failure to provide $100 billion a year in climate finance to developing countries for “holding up” progress in negotiations. The UAE’s climate envoy Sultan Al Jaber has requested donor countries to provide a definitive assessment on the overdue delivery of the commitment before the climate summit in Dubai at the end of November. “Expectations are very high. Trust is very low,” he told attendees of the Petersberg Climate Dialogues in Berlin.
    1. Der Expertenrat verweist auf diese Kürzungen, aber auch veränderte Markterwartungen für Gaspreise und Zertifikatspreise im europäischen Emissionshandel.
    2. Der Expertenrat für Klimafragen, das wichtigste Klima-Expertengremuim der Bundesregierung, geht in einem Sondergutachten davon aus, dass Deutschland seine Klimaziele für 2030 nicht erreichen wird. In den Projektionen des Bundesumweltamts würden die Emissionen des Verkehrs- und des Gebäudesektors und auch die Industrie-Emissionen unterschätzt. Die Prüfung der Projektionen des Bundesumweltamts gehört zu den Aufgaben des Expertenrats.

      https://taz.de/Expertenrat-fuer-Klimafragen/!6014970/

    3. Der Expertenrat ist ein Wissenschaftler-Gremium. Die Mitglieder werden für eine Dauer von fünf Jahren von der Bundesregierung berufen und arbeiten unabhängig.
    1. Bericht über den kanadischen Umweltminister, der in seiner Jugend zivilen Ungehorsam praktiziert hat, jetzt aber von vielen AktivistInnen als Verräter angesehen wird. Kanada hat nach wie vor extrem hohe kopfemissionsraten und keine wirksame Politik zur dekaronisierung.

    1. Britische Analyse des green Deal der bisher die erwünschten Ergebnisse nicht gebracht hat. Die EU verfolgt eine marktwirtschaftliche Linie und kann damit nicht mit den USA und China, die protektionistisch agieren, konkurrieren. Zum Erreichen der Klimaziele werden laut EU-Kommission bis 2030 zusätzlich 620 Milliarden Euro an Investitionen erforderlich, das sind 3,7% der Wirtschaftsleistung der EU. https://taz.de/Kompetent-versenkt/!6012533/

    1. Dem Global Energy Monitor zufolge sollen in den kommenden Jahren 1,5 Billionen Dollar in LNG Terminals und Pipelines investiert werden. 20% dieser Summe sind für Europa geplant und hier wiederum ein großer Teil für Anlagen in Griechenland. Die USA lobbyieren in Mittel- und Südosteuropa intensiv, um ihr LNG dort zu verkaufen. Der subventionierte Aufbau von Gasinfrastruktur übersteigt den europäischen Bedarf bei weitem. Reportage in der New York Times zum Gasboom in Griechenland. https://www.nytimes.com/2024/05/31/climate/greece-europe-natural-gas-lng.html

  2. May 2024
    1. Im Interview mit der Republica bezieht sich kanupo in Tempo, der Leiter des europäischen kopernikusprogramms, vor allem auf den letzten Bericht zum Zustand des Klimas in Europa er hebt hervor, dass die Gletscher in Europa im letzten Jahr 10% ihres Volumens verloren haben Punkt für Italien habe das auch Konsequenzen in der Wasserversorgung. Italien sei auch besonders von Austrocknung bedroht. Ist deinen Kindern könne er angesichts der gegenwärtigen Klimapolitik wenig Hoffnung machen. https://www.repubblica.it/green-and-blue/dossier/festival-greenandblue-2024/2024/05/25/news/carlo_buontempo_copernicus-423076028/

    1. Vor dem vierten Treffen der Small Island Developing States hat der Chef der UN-Organisation für Infrastrukturentwicklung Unops dafür plädiert die Schuldensituation dieser Länder zu verändern. Sie haben überproportional sowohl unter Corona wie unter den Folgen der globalen Erhitzung gelitten. Zwischen 2016 und 2020 haben sie 18mal so viel für denSchuldendienst bezahlt als sie an Klimafinanzierung erhalten haben. https://www.theguardian.com/global-development/article/2024/may/27/world-has-moral-responsibility-to-help-small-island-states-survive-climate-crisis-un-agency-chief

    2. 1950. 25 percent of Vanuatus 276,000 citizens lost their homes in 2015 when Cyclone Pam, a category 5 storm, devastated the South Pacific archipelago of 83 islands while wiping out two-thirds of its GDP.
    1. Ein neuer Bericht von Bloomberg kommt zu dem Ergebnis, dass die Kosten für das Erreichen von der Zero 2050 deutlich höher sind als bisher angenommen. Wenn man nicht nur heute schon wettbewerbsfähige Technologien verwendet, müssen 19% zusätzlich investiert werden. Insgesamt würde die erforderliche Infrastruktur 215 Billionen Dollar Investitionen erfordern. Verlässt man sich auf wettbewerbsfähige Energien, wird die globale Durchschnittstemperatur sich auf etwa 2,6 Grad erhöhen, wobei auch dieses Szenario mehr Anstrengung erfordert, als von den Staaten jetzt geplant ist. https://www.bloomberg.com/news/articles/2024-05-21/key-takeaways-from-bloombergnef-s-new-energy-outlook?srnd=green

    2. The Path to Net Zero Costs $215 Trillion by 2050 BNEF finds that reaching net-zero costs 19% more in total than the base case

      Insgesamt sind für das Netz Zero Szenario 215 Billionen Dollar erforderlich, 19% mehr als für das transition Szenario, das zu einer Temperaturerhöhung von 2,6 Grad führen würde

    3. Emissions for BNEF's Net Zero Scenario vs. Economic Transition Scenario

      Für das Net Zero Szenario muss Bloomberg zufolge ab 2034 jedes verkaufte Auto ein Elektroauto sein. Für CCS Technologien sind 6,8 Billionen Dollar Investition nötig. In den Netzausbau und in erneuerbare Energien müssen jährlich ein jeweils eine Billion Dollar investiert werden..

    4. Governments and companies need to spend an extra $34 trillion on the clean energy transition between now and 2050 to reach net-zero emissions, according to BloombergNEF.

      Die Kosten der Energiewende liegen deutlich höher als bisher angenommen.

    1. Die deutschen Unionsparteien starten in der letzten Phase des Europa-Wahlkamps eine Kampagne gegen das sogenannte Verbrennerverbot. Dazu gehören auch Online-Abstimmungen von Mitgliedern und Bürger:innen über diese Maßnahme – (wobei zu Beginn der Online-Abstimmung wesentlich mehr Menschen für das Verbrenner-Aus stimmten als dagegen). https://taz.de/CDU/CSU-Kampagne-gegen-Verbrenner-Aus/!6012634/

    1. Im südlichen Teil Brasiliens fvel in diesem Frühjahr in 10 Tagen so viel Regen wie sonst in einem ganzen Jahr. Es handelt sich um die größte klimabedingte Katastrophe im Bundesstaat Rio Grande del Sol der bereits im vergangenen Jahr von zwei großen Überschwemmungen betroffen war. Die extremen Regenfälle, die es so früher in dieser Region nicht gab, werden von Forschenden auf die globale Erhitzung und mit ihr verbundene Klimaphänomene zurückgeführt. Ausführlicher hintergrundartikel im Guardian der sich auf eine Reihe von Studien und Interviews mit Forschenden bezieht. https://www.theguardian.com/global-development/article/2024/may/10/brazil-is-reeling-from-catastrophic-floods-what-went-wrong-and-what-does-the-future-hold

    1. who is among 32 academics who signed a letter in Nature arguing against the SBTi announcement, s
    2. easyJet, Microsoft and Walmart are among the dozens of companies that have had their net zero commitments delisted by the SBTi in recent months for not providing longer-term targets
    3. Der Bezos Earth Fund wird bis zum Ende des Jahrzehnts 10 Milliarden Dollar für den Kampf gegen die Klima und die Biodiversitätskrise zur Verfügung stellen. Die Mittel des Fonds geben ihm enormen Einfluss. Viele in der NGOs Szene sehen die Politik des Fonds als Gefährdung für die Unabhängigkeit der von ihm geförderten Organisationen. Der Guardian berichtet anlässlich einer Preisverleihung kritisch vor allem über das Engagement des Fonds für CO2 Kompensationen. https://www.theguardian.com/environment/article/2024/may/20/jeff-bezos-earth-fund-carbon-offsets-climate-sector-uneasy-aoe

    4. month before the SBTi announcement, the Bezos Earth Fund had organised a two-day meeting in London, and on the agenda was the role of offsets in corporate claims

      Der Bezos Earth Fund unterstützt viele Initiativen, die sich für einen Markt für co2-kompensationen einsetzen. Das Akzeptieren dieser Kompensationen durch die Science Base Target Initiative würde geschätzt 19 Milliarden Dollar in diesem Markt pumpen.

    5. n April, the SBTi board unexpectedly announced plans to allow companies to meet their climate targets with carbon offsets from the unregulated voluntary carbon market for indirect emissions. The move provoked internal fury. St

      Pläne des Vorstands der Science Based Tarrgets Initiative, CO2-Kompensationen aus dem unregulierten Markt für Vermeidung indirekter Emissionen zuzulassen, führten zu heftigen Protesten innerhalb der Organisation. Sie werden auch auf den Einfluss des Bezos Earth Fund zurückgeführt.

    1. Afghanistan is prone to natural disasters and the UN considers it one of the countries most vulnerable to climate breakdown

      Afghanistan wird von den Vereinten Nationen als eines der durch die Klimakrise verwundbarsten Länder eingeschätzt.

    2. Eine neue Welt von Überflutungen hatte in Afghanistan mindestens 68 Menschen leben gefordert. In der Woche davor waren bereits über 300 Menschen wegen Überschwemmungen gestorben. große Teile des Landes wurden verwüstet.https://www.theguardian.com/world/article/2024/may/18/fresh-flooding-in-afghanistan-people-dead-after-heavy-rain-brings-devastation

    1. In über einem Drittel des Amazonasgebiets hat sich das jährliche Wachstum der Vegetation deutlich verlangsamt, wie eine Analyse der Aufnahmen der Baumkronen durch Satelliten zeigt. Eine Hauptursache dafür sind vier gravierende Dürren in den letzten 20 Jahren. Unterhalb der Baumkronen sind die Schädigungen sehr wahrscheinlich noch weit gravierender. Der Kipppunkt, bei dem der Wald von einer CO2-Senke zu einer CO2-Quelle wird, könnte im Süden des Gebiets bald erreicht werden. https://www.theguardian.com/environment/article/2024/may/20/more-than-third-of-amazon-rainforest-struggling-to-recover-from-drought-study-finds

    1. Erschienen: 2024-05-17 Genre:: Studienbericht Selbst in einem optimistischen Szenario (44 cm Meeresspiegel-Anstieg) werden bis 2100 mehr als ein Drittel der Feuchtgebiete in der Nähe der Mittelmeerküsten überschwemmt sein. In der Camargue ist das Wasser bereits um 15 cm gestiegen. Möglich sind in diesem Jahrhundert bis zu 1,61 Meter Anstieg. Eine neue Studie erfasst systematisch die Folgen der globalen Erhitzung für diese besonders bedrohten und besonders schwer zu schützenden Lebensräume. https://www.liberation.fr/environnement/biodiversite/en-camargue-la-montee-des-eaux-menace-le-paradis-des-flamants-roses-20240517_L6LRO3TY2ZD4FESAHWAWGA32YY/

    1. Erschienen: 2024-05-08 Genre: Studien-Report Die Autor:innen des neuen Global Electricity Reports des Thinktanks Ember gehen davon aus, dass 2023 der Höhepunkt der Treibhausgas-Emissionen durch die Stromerzeugunng erreicht wurde. Erstmals stammten 30% des weltweit erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien. Hinzu kommen fast 10% Strom aus Kernkraft. Die Kohlendioxidemissionen aus der Stromerzeugung erreichten allerdings ebenfalls einen Rekord, weil der Strombedarf stieg.<br /> https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2024-05/gruener-strom-klimapolitik-energiewende-klimaschutz

    1. The Guardian: Donald Trump hat Big-Oil Managern angeboten, klimapolitische Maßnahmen der Biden-Administration rückgängig zu machen, wenn sie seinen Wahlkampf mit einer Milliarde Dollar unterstützen. Einer Studie des Guardian zufolge können die Ölkonzerne von Trump vor allem 110 Milliaren Dollar Subventionen (u.a. Steuererleichterungen für neue fossile Projekte) erwarten, die die Biden-Regierung abschaffen will. Hintergrundartikel zu Lobbyisten im US-Ölgeschäft und aktuellen Konflikten<br /> https://www.theguardian.com/us-news/article/2024/may/16/donald-trump-big-oil-executives-alleged-deal-explainedlog

    1. WirtschaftsWoche: Hintergrundbericht zur geplanten Fusion der Petrochemie-Sparten von OMV und Adnoc. Die Adnoc will mit #Bourouge einen Petrochemie-Großkonzern aufbauen, der dann statt Treibstoffe scheinbar saubere Produkte wie Kunstdünger und Plastik verkauft und auf Recycling und Kreislaufwirtschaft ausgerichtet ist. Dazu ist man auch an einer Übernahme von Covestro und Wintershall interessiert. Der Konzern soll zur Hälfte der OMV gehören. https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/chemieindustrie-was-hinter-dem-megageschaeft-zwischen-omv-und-adnoc-steckt/29560900.html

    1. Kleine Zeitung: In einem Hintergrundgespräch bestätigt Edith Hlawati, die Chefin der österreichischen Staatsholding Öbag, dass die Fusion der Petrochemietöchter von OMV und Adnoc weiter von beiden Seiten angestrebt wird. Hlawati war federführend beim aktuellen Syndikatsvertrag der Öbag mit dem Ölkonzern des autoritär regierten und mit Russland kooperierenden Abu Dhabi. https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/18467296/ich-bin-optimistisch-rueckt-omv-adnoc-deal-naeher

    1. Die wirtschaftlichen Schäden durch die globale Erhitzung sind sechsmal größer als bisher angenommen und vergleichbar mit denen eines andauernden Kriegs. Ein Prozent Temperaturanstieg verringert einem – noch nicht peer-reviewten – Arbeitspapier des amerikanischen National Bureau of Economic Research zufolge das weltweite Bruttosozialprodukt um 12%. Ein Temperaturanstieg bis 2100 um 3° wird Kapital und Verbrauch im Vergleich zu einer Welt ohne Erhitzung um 50% senken. Ohne die bisherige globale Erhitzung wäre die die weltweite Kaufkraft schon jetzt 37% höher. https://www.theguardian.com/environment/article/2024/may/17/economic-damage-climate-change-report

    1. Das globale Durchschnittseinkommen wird bei der jetzt zu erwartenden globalen Erhitzung 2050 fast um ein Fünttel niedriger sein als ohne Erhitzung. Die (nicht mehr zu vermeidenden) Einbußen durch die Erhitzung bis 2050 sind sechsmal so hoch wie die einer Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 2°. 2050 ist einer neuen Studie zufolge mit Klimaschäden von etwa 38 Bllionen Dollar zu rechnen. Bis 2100 wird es in einem Business-as-usual-Szenario zu Einkommensverlusten von mehr als 60% kommen. https://www.theguardian.com/environment/2024/apr/17/climate-crisis-average-world-incomes-to-drop-by-nearly-a-fifth-by-2050

    1. The Guardian: Die Parteien, die die neue niederländische Rechtsregierung unterstützen, haben sich auf ein Arbeitsprogramm geeinigt. Wichtige klimapolitische Maßnahmen werden zurückgenommen. So soll die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen wieder 130 km/h betragen; Agrardiesel wird wieder subventioniert. Bei der Installation von Wärmepumpen verzichtet man auf Zielwerte. Es sollen 4 Atomkraftwerke gebaut werden. Was die Regierung durchsetzen kann, ist noch unklar. https://www.theguardian.com/world/article/2024/may/16/new-dutch-coalition-aims-to-reintroduce-80mph-limit-in-cull-of-climate-goals

    1. In Frankreich wird bei Fécamp der dritte Offshore-Windpark eröffnet. Frankreich will die Windenergie energischer entwickeln als bisher. Dazu gehört auch die Auftragsvergabe für einen ersten schwimmenden Windpark – die einzige Form von Windparks, die in großen Teilen des Mittelmeerraums möglich ist. Anlagen für Windenergie wurden im vergangenen Jahr in Europa in Rekordtempo installiert. Die Branche hat große Probleme dabei, sich gegen die internationale, vor allem chinesische Konkurrenz zu behaupten, die wesentlich mehr staatliche Unterstützung erhält. https://www.liberation.fr/economie/a-fecamp-le-troisieme-parc-eolien-en-mer-sort-de-leau-mais-la-france-reste-a-la-traine-20240515_T3JON5O7WFEQ7ETICQYDCVTNWI/

    1. Die Übernahme von Anglo American durch die BHP-Gruppe ist vorerst gescheitert. Die Knappheit an Rohstoffen aufgrund der Energiewende betrifft Kupfer am stärksten. Deshalb sind weitere Übernahmeversuche bei Bergbaukonzernen zu erwarten. Die Gesellschaften versuchen sich vorhandene Minen zu sichern, um möglichst wenig in neue Bergwerke zu investieren. Hintergrundbericht in der Repubblica. https://www.repubblica.it/economia/2024/05/13/news/prezzo_rame_miniere_bhp_anglo_american_fusioni-422904602/

    2. Trovare il rimedio a questa situazione non è facile, semplicemente bisognerebbe aumentare la produzione investendo nella ricerca di nuove miniere, visto che secondo le stime fatte dalla US Geological Survey nel 2015 3,5 miliardi di tonnellate metriche non sono state ancora scoperte contro i 2,1 miliardi già esplorate.

      Die Kupferpreise müssen um 20% steigen, um Investitionen in neue Kupferminen attraktiv zu machen.

    1. Die amerikanische Behörde zur energieregulation Regulierung hat die Bestimmung für Stromnetze radikal reformiert um die Produktion erneuerbarer Energien zu fördern. Unter anderem müssen Netzbetreiber für den voraussichtlichen Bedarf in 20 Jahren planen. Einer neu einen neuen Bericht zufolge werden 50% der positiven Effekte des Inflation reduction Act für die Senkung der Emissionen verloren gehen wenn die amerikanischen Stromnetze nicht grundsätzlich gründlich überholt werden. https://www.nytimes.com/2024/05/13/climate/electric-grid-overhaul-ferc.html?region=BELOW_MAIN_CONTENT&block=storyline_flex_guide_recirc&name=styln-climate&variant=show&pgtype=Article

    1. Dr. Rohde wasn’t directly involved in the new study, but his organization’s data was used. “This is not the first paper to come out suggesting that there’s a warm bias in the early instrumental period, by any means. But I don’t think it’s really resolved.”
    1. Eine neue Studie zeigt, dass nur wenige Baumarten sowohl den klimatischen Bedingungen der Gegenwart wie den zu erwartenden und 2100 gewachsen sind. Von den gängigsten 69 Baumarten können nur neun pro Quadratmeter unter den zukünftigen Bedingungen überleben was aufforstungsprojekte viel mehr erschwert als bisher angenommen. Bei dieser Studie werden allerdings die Interaktionen zwischen den Bäumen und eine dadurch möglicherweise vergrößerte Anpassungsfähigkeit nicht berücksichtigt. https://www.liberation.fr/environnement/biodiversite/forets-quels-arbres-planter-pour-quils-resistent-au-climat-daujourdhui-mais-aussi-a-celui-de-2100-20240515_XZHQZ32BNJALHMOVJEOAKOU4WQ/

    1. Die extreme Hitzebelastung bis 2050 wird viel mehr alte Menschen betreffen als heute, schreibt das Team um Klimaökonom Giacomo Falchetta im Journal Nature Communications.

      2050 werden vulnerable Gruppen, vor allem Menschen über 60 Jahren, doppelt so vielen Tagen mit extremer Hitze ausgesetzt sein wie in der vorindustriellen Zeit.

    2. Temperaturdaten aus der Messung von Baumringen zeigen, dass der Sommer 2023 in den nicht tropischen Gebieten der Nordhalbkugel eindeutig der heißeste Sommer seit mindestens 2000 Jahren war. Einer neuen Studie von forschenden um Jan esper zu Folge lagen die Temperaturen um 2 Grad über dem vorindustriellen Mittel, nicht nur, wie vom europäischen Wetterdienst Kopernikus publiziert, um 1,5 Grad https://www.derstandard.at/story/3000000219984/schnellster-co2-anstieg-in-der-luft-seit-50000-jahren

    3. Die Studie einer Gruppe um Kathleen Wendt aufgrund von Eisbohrkernen ergibt, dass der CO2 Anstieg in den vergangenen Jahrzehnten zehnmal so schnell war wie in den 50.000 Jahren davor.

    1. Seit dem Pariser Abkommen finanzierten die 60 größten Banken 425 fossile Großprojekte - sogenannte carbon bombs mit einem zu erwartenden CO2-Ausstoß von jeweils über einer Gigatonne - mit insgesamt 1,8 Billionen Dollar. Der Standard-Artikel geht auf ein Projekt zurück, bei dem Daten des Carbon Bombs-Projekts, des Global Energy Monitor und von Banking on Climate Chaos ausgewertet und visualisiert werden. https://www.derstandard.at/story/3000000193065/billionenkredite-fuer-fossile-grossprojekte-wie-banken-die-klimakrise-mitfinanzieren

      Bericht/Visualisierung: https://www.carbonbombs.org/

    1. BP hat seine Ziele bei der Reduktion der Öl- und Gasförderung deutlich reduziert. 2030 will man 23-30% weniger produzieren als jetzt, statt wie in älteren Plänen 35-40%. Greenpeace führt die Kursänderung auf den Druck von Investoren und Regierungen zurück. https://www.bbc.com/news/business-64544110

    1. Shell plant nicht mehr, seine Öl-Produktion bis 2030 wenigstens um 1-2% pro Jahr zu reduzieren. Zwischen 2023 und 2035 will die Firma jährlich 40 Milliarden Dollar in die Öl-und Gasproduktion und 10-15 Milliarden in „Low-Carbon“-Produkte investieren. Die Ölproduktion soll bis 2030 stabil bleiben, die Gasproduktion ansteigen. Shell beruft sich auch darauf, dass man 2021 die Anteile an einem Projekt im Permian Basin verkauft und damit die Ölproduktion früher als geplant bereits gedrosselt habe. https://www.theguardian.com/business/2023/jun/14/shell-drops-target-to-cut-oil-production-as-ceo-guns-for-higher-profits

    1. Seit dem Pariser Abkommen haben europäische Banken fossile Energieunternehmen durch die Ausgabe vom Anleihen in Wert von ca. einer Billion (1000 Milliarden) Euro unterstützt, wie eine Recherche des Guardian ergibt. Anleihen (Bonds) sind inzwischen die wichtigste Form der Finanzierung der Fossilindustrie. https://www.theguardian.com/business/2023/sep/26/europes-banks-helped-fossil-fuel-firms-raise-more-than-1tn-from-global-bond-markets

    1. Der französische Staat hat seit 2010 jährlich durchschnittlich 190 Milliarden Subventionen an Unternehmen gezahlt, zu einem großen Teil für klimaschädliche Vorhaben. Gleichzeitig wurden die Leistungen für BürgerInnen, die den größten Teil des Steueraufkommens bestreiten, in Frage gestellt. Interview mit der Ökonomin Anne-Laure Delatte, die ein Buch über das wirtschaftsfreundliche Agieren des französischen Staates in den letzten Jahrzehnten verfasst hat. https://www.liberation.fr/idees-et-debats/anne-laure-delatte-les-impots-des-francais-financent-des-activites-hautement-polluantes-20230527_I6HHV5XSUZCRDAWVVBK2BEE2TI/

    1. Die großen US-Investmentgesellschaften BlackRock, JPMorgan Chase und State Street haben sich zu großen Teilen aus der Koalition Climate Action 100+ zurückgezogen, in der sich Unternehmen zur Dekarbonisierung verpflichten. Damit werden dieser Koalition 14 Billionen (14.000 Millionen) Dollar entzogen. Republikanische Politiker:innen versuchen schon länger zu verhindern, dass Investionen an Dekarbonisierungszusagen gebunden werden. Die Investment-Gesellschaften argumentieren jetzt, dass Climate Action 100+ nicht nur eine Offenlegung fossiler Investionen, sondern eine Steuerung verlangt habe. https://www.nytimes.com/2024/02/16/business/dealbook/wall-streets-climate-retreat.html

    1. Die Texas Public Policy Foundation ist eine der wichtigsten Lobbying- und Propaganda-Organisationen gegen die Dekarbonisierung in den USA. Sie wird von den großen Fossilenergie-Firmen unterstützt und ist eng mit dem republikanischen Establishment vernetzt. Sie veranlasste, dass einige Südstaaten nicht mit Banken zusammenarbeiten, die fossile Projekte nicht mehr finanzieren.

    1. Die gesamte Branche der Erneuerbaren Energien befindet sind in einer Krise. Die Kurse der Aktien dieser Unternehmen und der damit verbunden Fonds sind gefallen, während die fossilen Konzerne ihre enormen Gewinne vor allem in die Öl- und Gas-Expansion investieren. Aufgrund der Gaza-Krise steigende Ölpreise könnten diese Trends noch verschlimmern. In der New York Times geht Jeff Sommer trotzdem davon aus, dass Aktienmärkte keine guten Indikatoren langfristiger Trends sind.

      https://www.nytimes.com/2023/11/03/business/clean-energy-oil-stocks.html

    1. Bei der Eröffnung von mehreren geplanten großen Batteriewerken der Betreiber Stellantis, TotalEnergies und Mercedes hat der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire gefordert, auf die Euron-z-Abgasnorm zur Dekarbonisierung der Autoflotten zu verzichten, weil sie einen Wettbewerbsnachteil gegenüber China und den USA darstelle. Elektromobilität werde sich über den Markt durchsetzen. https://www.repubblica.it/economia/2023/05/30/news/stellantis_totalenergies_e_mercedes_inaugurano_la_gigafactory_europea_le_maire_la_normativa_euro_7_e_inutile-402510769/?ref=RHVS-BG-I330891680-P3-S9-T1

    1. BP und TotalEnergies zahlen insgesamt 12,6 Milliarden Euro an die deutsche Bundesnetzagentur, um neue Windparks in Nord- und Ostsee errichten zu können. Die Stiftung Offshore Windenergie beklagt die Tendenz zur Bildung eines Oligopols auf den deutschen Markt für Offshore-Windenergie.

      https://taz.de/Windkraft-wird-zum-lukrativen-Geschaeft/!5945033/

    1. Eine neue, grundlegende Studie zu Klima-Reparationen ergibt, dass die größten Fosssilkonzerne jählich mindestens 209 Milliarden Dollar als Reparationen an von ihnen besonders geschädigte Communities zahlen müssen. Dabei sind Schäden wie der Verlust von Menschenleben und Zerstörung der Biodiversität nicht einberechnet. https://www.theguardian.com/environment/2023/may/19/fossil-fuel-firms-owe-climate-reparations-of-209bn-a-year-says-study

      Studie: Time to pay the piper: Fossil fuel companies’ reparations for climate damages https://www.cell.com/one-earth/fulltext/S2590-3322(23)00198-7

    1. e 28 avril, TotalEnergies assignait en justice Greenpeace France en raison de la publication d’un rapport qui interroge les calculs effectués par la multinationale sur ses émissions de CO2. La procédure, qui présente la particularité de reposer sur des dispositions du code monétaire et financier, vise notamment à faire interrompre toute diffusion actuelle ou à venir du rapport

      TotalEnergies versucht juristisch die weitere Publikation eines Greenpeace-Berichts zu verhindern, in dem aufgezeigt wird, dass die Angaben des Konzerns zu den eigenen CO2 Emissionen Greenwashing sind. Dieses Verfahren ist ein Beispiel für das mundtot machen von Journalisten mit Journal mit juristischen Mitteln gegen das sich jetzt eine Initiative zur Wehr setzt.

      https://www.liberation.fr/idees-et-debats/tribunes/bollore-total-face-aux-procedures-baillons-on-ne-se-taira-pas-20230625_UKD2PHN6QFB5ZAK7YFYEQOR6BA/

    2. TotaleEnergies geht mit juristischen Mitteln gegen einen Greenpeace-Bericht vor, der sich miit Greenwashing des Konzerns bei Angaben zu den eigenen Emissionen beschäftigt. Diese Maßnahmen sind ein krasser Versuch journalistische Berichte juristisch zu verhindern („SLAPP“). In FRankreich hat sich dagegen eine Initiative von Presse- und Journalist:innen-Vereinigungen gebildet.https://www.liberation.fr/idees-et-debats/tribunes/bollore-total-face-aux-procedures-baillons-on-ne-se-taira-pas-20230625_UKD2PHN6QFB5ZAK7YFYEQOR6BA/

      Greenpeace-Bericht zu TotalEnergies: https://www.greenpeace.fr/bilan-carbone-de-totalenergies-revelations/

    1. Beim G7-Gipfel an diesem Wochende versucht Japan intensiv, LNG als Lösung für die Dekarbonisierung zu pushen. Hintergrund-Artikel in Drilled. U.a.: Die US-Fossilindustrie benutzt das Scheinargument der Soidarität mit Europa, um die Infrastruktur für Exporte nach Asien auszuweiten. Russland ist inzwischen der zweitgrößte LNG-Lieferant Europas, u.a. durch Exporte über TotalEnergies. https://www.drilled.media/why-is-japan-pushing-the-g7-to-make-gas-part-of-the-energy-transition/?ref=drilled-newsletter

    1. Die großen Energiekonzerne arbeiten weiter aktiv gegen die bereits politisch beschlossenen Schritte zur Dekarbonisierung. Nur 5% ihrer Investitionen entfallen auf Erneuerbare. BP hat das ohne schon langsame Tempo bei der Dekarbonisierung weiter gesenkt. TotaleEnergies will bis 2030 Öl und Gas in wenigstens der aktuellen Menge verkaufen.

    1. Der italienische Energiekonzern ENI wird über die bestehenden Verträge hinaus über 27Jahre bis zu 1 mtpa (Million Tonnen pro Jahr) LNG aus Qatar beziehren. Vorangegangen waren ähnliche Deals über jährlich 3,5 mtpa über 27 Jahre mit Shell und TotalEnergies. Ein Deal von QatarEnergy und ConocoPhilips vom November 2022 sieht vor, dass Deutschland ab 2026 über 15 Jahre 2 mtpa LNG bezieht. Ähnliche Abkommen schloss QatarEnergies auch zurLNG-Versorgung asiatischer Länder ab. https://www.reuters.com/markets/commodities/qatar-signs-27-year-gas-supply-deal-with-italys-eni-2023-10-23/

    1. Für eine neue Studie wurden die Klagen gegen climate washing, also gegen falsche Angaben von Unternehmen und Organisationen über die von ihnen verursachten Emissionen, erfasst. Global haben diese Prozesse in den letzten Jahren enorm zugenommen, wobei die Zahl der Prozesse etwa zum Ende der Amtszeit von Donald Trump in den USA am schnellsten wuchs. Die Verurteilungen, zu denen es bereits gekommen ist, führen aufgrund der mit ihnen verbundenen Kosten zu Veränderungen bei den Unternehmen.

      https://www.liberation.fr/environnement/climat/de-plus-en-plus-de-plaintes-contres-des-entreprises-et-des-gouvernements-pour-leurs-engagements-climatiques-trompeurs-ou-insuffisants-20230629_B447RVPNDFADBDY44XDJR2KDDI/

    1. Der französische Konzern TotalEnergies fördert in den USA mit 17 00 Förderanlagen via Fracking Erdgas, das dann verflüssigt wird. Allein in der Region von Arlington in Texas sind dadurch 420.000 Menschen toxischen Emissionen ausgesetzt. Die Libération publiziert die Ergebnisse einer gemeinsamen mit Disclose durchgeführten Recherche. Das produzierte LNG wird auch nach Frankreich und Europa verschifft.

      https://www.liberation.fr/environnement/pollution/ma-petite-fille-etouffe-a-force-de-tousser-le-scandale-du-gaz-de-schiste-americain-que-total-importe-en-france-20230926_TVBMN7L37BCD5FMQPXTC6WDRFM/

      Disclose-Veröffentlichung: https://disclose.ngo/fr/article/gaz-de-schiste-totalenergies-au-coeur-dun-scandale-sanitaire-et-environnemental-au-texas

    1. Shell will die Emissionsintensität seiner Öl-Produkte bis 2030 nur noch um 15-20% statt bisher um 20% reduzieren. Das verfässerte Ziele ist in der jüngsten Version der Energiewende-Strategie des Konzerns enthalten, die einen Teil des Jahresberichts 2023 bildet. Für Gas wurden keine Angaben gemacht. Auch für die absolute Höhe der Emissionen gibt der Fossilkonzern kein Ziel an. Durch neue Projekte wird Shell seine Öl- und Gasproduktion bis 2025 um 500.000 Barrel täglich steigern.

      https://www.theguardian.com/business/2024/mar/14/shell-warns-it-may-slow-emissions-reduction-during-crucial-climate-decade

    1. BP faces a green rebellion at its annual shareholder meeting on Thursday as some of Britain’s biggest pension funds prepare to demand the company toughens its plans to reduce its emissions by 2030.

      Einige der größten britischen Pensionsfonds werden beim nächsten BP-Aktionärstreffen deutlich schärfere Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen verlangen. BP hatte die eigenen Reduktionsziele in diesem Jahr nach dem Rekordgewinnen aufgrund des Ukrainekriegs gelockert. https://www.theguardian.com/business/2023/apr/24/bp-facing-green-rebellion-annual-shareholder-meetingNGI:

    1. Ausführliche Berichte thematisieren die großen Hindernisse, die in Frankreich für die just transition zu einem nachhaltigen Leben bestehen. Die Klimakrise wird in allen Schichten als Bedrohung wahrgenommen, aber in den ärmeren Gruppen sieht man viel weniger Handlungsmöglichkeiten. https://www.liberation.fr/idees-et-debats/fin-du-monde-ou-fin-de-mois-quels-sont-les-freins-a-la-conversion-ecologique-des-classes-populaires-20231118_72LRGBQFONDVFJJY26JU5X2JQY/

      Bericht des Wirtschafts-, Sozial- und Umweltrates: https://www.lecese.fr/sites/default/files/pdf/Avis/2023/2023_24_RAEF.pdf

      Bericht des Wirtschaftsinstituts für das Klima: https://www.i4ce.org/publication/transition-est-elle-accessible-a-tous-les-menages-climat/

    1. Die französischen Treibhausgas-Emissionen sind im Vergleich zum Anfang des Jahres 2022 um 4,3% gefallen. Die Energiekrise ist dafür ein Hauptgrund. Um die französischen Klimaziele zu erreichen, genügt der aktuelle Rückgang nicht, zumal die Treibhausgassenken in Frankreich vielfach in einem sehr schlechten Zustand sind. Interview mit Colas Robert, einem der Verantwortlichen für die Erfassung der französischen Emissionen. https://www.liberation.fr/environnement/climat/baisse-des-emissions-de-gaz-a-effet-de-serre-il-va-falloir-maintenir-ce-rythme-puis-laccelerer-20231003_LMOLPM4A2VGXJKVHZAJ56HY2LQ/

    1. Die Libération über den Widerstand gegen das Projekt der Autobahn A 69 von Toulouse nach Tarn. Der Hungerstreik eines Aktivisten auf einer Platane gegenüber dem Ministerium für die ökologische Transformation ist gerade von der Polizei beendet worden. Eine große Zahl von NGOs und viele, darunter sehr prominente, Wissenschaftlerinnen haben sich mit den Protestierenden solidarisiert. Sie weisen darauf hin, dass das Projekt den Klimaschutzzielen Frankreichs, dem angekündigten Versiegelungsverzicht und den Schutz der Biodiversität widerspricht. https://www.liberation.fr/environnement/autoroute-a69-un-projet-absurde-anachronique-et-atroce-20230926_7NYFHKBRBZGTXIVPEPF556SV6M/

    1. In Frankreich beginnt in dieser Woche eine öffentliche Debatte um ein großes lithium-bergbauprojekt im zentralmassiv. Der umfassende Artikel beleuchtet eine Vielzahl von Aspekten des lithium-Abbaus und der zunehmenden Opposition dagegen, die eng mit dem Kampf gegen die individuelle motorisierte Mobilität verbunden ist. https://www.liberation.fr/environnement/climat/course-au-lithium-made-in-france-une-opportunite-a-saisir-ou-un-mirage-ecologique-20240310_FQOVXTBNKJC5NJ7EZI2UQKOAIY/in